9 mentale Strategien zur Verbesserung deines Workouts

9 mentale Strategien zur Verbesserung deines Workouts 1

Das Bodybuilding ist eine der Sportarten, die uns als Personen am meisten fordert und uns vor die meisten Probleme stellt. Bei all der Komplexität ist es da auch nicht verwunderlich, dass die meisten von uns nach externen Lösungen für Probleme Ausschau halten. Diesen Umstand kann kaum jemand abstreiten.

Aber hast du schon jemals daran gedacht, dass der wahre Schlüssel zum Erfolg nicht irgendwo da draußen liegt, sondern bereits in dir selbst verborgen liegt? Dafür braucht es keine Technik, sondern lediglich den leistungsfähigsten Computer, den die Menschheit jemals hervorgebracht hat. Und dieser befindet sich nicht auf deinem Schreibtisch, sondern zwischen deinen Ohren.

Dein Gehirn, genauer gesagt dein Geist, ist die stärkste Waffe, die du im Kampf um ein ideales Workout hast. Nutze diese außerordentliche Kraft und mache das scheinbar Unmögliche möglich. Lass deinen Geist die Richtung vorgehen und du wirst sehen, dass dein Körper folgen wird. Mit den 9 folgenden Mental-Strategien programmierst du auch dich auf 100 Prozent Erfolg. Also, los geht’s!

1 · Visualisiere deine Ziele

Der beste Weg, um dein Ziel niemals aus den Augen zu verlieren, ist die Visualisierung. Jeden Abend, bevor du ins Bett gehst, solltest du dir Zeit dafür nehmen, bewusst darüber nachzudenken, was du wirklich erreichen willst. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein bestimmtes Aussehen, einen bestimmten Körperfettanteil oder eine bestimmte Kraftleistung handelt. Forme ein starkes Bild vor deinem inneren Auge und stelle dir dann dein nächstes Workout vor, mit dem du an deinem Ziel arbeiten möchtest.

Gehe es vom ersten Aufwärmsatz bis hin zum Cool-Down durch. Sieh das Gym vor dir, höre die Musik, fühle den Schweiß an dir heruntertropfen und stell dir vor, wie du jede einzelne Wiederholung mit höchster Präzision durchführst. Sobald sich dieses Bild in deinem Unterbewusstsein verankert hat, wirst du feststellen, dass du bei jedem Workout fitter und motivierter sein wirst.

2 · Sei positiv

Eine negative Grundeinstellung ist Gift für deine Fortschritte. Lerne also, jedes einzelne Workout mit einer enthusiastischen und positiven Einstellung anzugehen. Stelle dir schon am Vorabend vor, dass du am nächsten Tag ein noch produktiveres Workout durchführen wirst, als am vergangenen Tag. Rede dir gut zu, dass sich die Gewichte mit jedem Tag leichter anfühlen und jede einzelne Übung ein Stück einfacher werden wird.

Und auch wenn es nicht einfach wird, ist das noch lange kein Grund, um in die negative Denkspirale zurückzufallen. Lerne, den Schmerz, den Pump und die Taubheit in der Muskulatur zu lieben. (Ausgenommen natürlich, dass es sich bei den entstehenden Schmerzen um das Resultat einer Verletzung handelt.) Das effektivste Mittel, um auch im Angesicht von Muskelschmerz und Taubheit positiv zu bleiben, ist ein einfaches Lächeln. Du glaubst uns nicht? Dann probiere es doch einfach einmal aus und fange am Ende eines schweren Satzes einmal an breit zu grinsen. Du wirst verwundert sein, wie wirksam diese Maßnahme ist.

3 · Sei aggressiv

Es geht beim Krafttraining nicht einfach bloß darum, dass du gewichte anhebst. Es geht darum, dass du die Gewichte attackierst. Dass du die Hanteln und Geräte als deine Feinde betrachtest, die du mit aller Macht in ihre Schranken weisen möchtest. Behandle jede Wiederholung exakt so, als sei es die letzte. Gestalte dein Workout so, als hinge dein Leben von jeder einzelnen Wiederholung ab. Versuche dieses Aggressivitäts-Niveau über die gesamte Trainingseinheit aufrecht zu erhalten. Musik kann hier der Schlüssel sein. Aber Achtung: Im Gym trainieren auch noch andere Menschen. Schaum solltest du beim Training also nur mental vor dem Mund haben.

4 · Fokussiere dich

Das Problem der meisten Hobby-Athleten ist, dass sie sich während dem Training nicht ausreichend konzentrieren. Konzentriere dich also während jedem einzelnen Satz darauf, was du tust. Gib diesen Fokus auch nach einem beendeten Satz nicht auf. Anstatt ein Schwätzchen zu halten oder die Nachrichten auf deinem Smartphone zu checken, musst du dich darauf konzentrieren, was als Nächstes kommt – der nächste Satz. Denke über den Körperteil nach, den du als nächstes Trainieren möchtest.

Richte deinen mentalen Laserfokus auf die Zielmuskulatur und fördere so bereits vor dem folgenden Satz deinen „Muscle-Mind-Connection“. Gerade, wenn du mit einem Trainingspartner bzw. einer Trainingspartnerin trainierst, ist es besonders wichtig, die richtige Wahl zu treffen. Für optimale Ergebnisse benötigst du einen Trainingspartner, der genauso für das Training brennt, wie du. Wenn du keinen solchen Partner findest, ist das Solo-Training die bessere Variante. Denke daran: Die Zeit, die du im Gym verbringen kannst, ist ein Geschenk. Verschwende dort nicht einen einzigen Moment.

5 · Hör auf zu schmollen

Es kann durchaus passieren, dass die ersten Sätze deines Workouts nicht so laufen, wie du es dir vorstellst. Mach diese ersten Sätze aber nicht zum Symbol deines gesamten Workouts. Schmollen ist nie eine gute Lösung. Wenn ein Versuch, deinen Rekord beim Bankdrücken zu brechen, misslingt, dann jammere nicht herum, sondern sammle dich. Lass die negativen Gedanken hinter dir und sieh nach vorne.

Das Fitnessstudio ist kein Ort, an dem du mit hängendem Kopf herumläufst und in Selbstmitleid versinkst. Das Gym ist ein Heiligtum, dein Revier, dein Tempel. Im Gym bist du der Boss deines Körpers und deines Workouts. Und denke daran: Das Fitnessstudio ist einer der wenigen Orte, an denen es etwas Gutes ist, an einem gewissen Punkt zu scheitern. Zu Scheitern natürlich nur, um neu Anlauf zu nehmen.

6 · Werde nicht selbstgefällig

Es ist völlig in Ordnung, wenn du dir nach einem produktiven Workout einmal selbst auf die Schulter klopfst. Aber lass dieses mentale Grinsen nicht zu lange in deinem Gesicht hängen. Richte dein Visier auf den nächsten Satz, das nächste Workout und auf deine nächsten Ziele aus. Denke darüber nach, welche Grenzen du als Bodybuilder als nächstes überschreiten möchtest.

Selbstgefälligkeit ist der größte Feind jedes Bodybuilders. Dein Körper ist eine sehr anpassungsfähige Maschine. Dementsprechend musst du dich immer weiter treiben, um den nächsten Level zu erreichen. Wenn du stehen bleibst, verlierst du! Hör nicht auf, hungrig zu sein, sondern stecke dir immer neue Ziele.

7 · Härte dich ab

Fürchte dich nicht vor Schmerzen, sondern genieße sie. Wenn es hart wird, wird es entscheidend – wenn es entscheidend wird, wird es hart. Das ist das Kredo des Bodybuildings. Es gibt keinen Weg, der darum herumführt. Schmerzen gehören dazu. (Auch hier sind Verletzungen und drohende Verletzungen natürlich ausgenommen.) Nur weil es wehtut, bist du noch lange nicht am Ende deines Satzes angekommen – es ist erst der Anfang. Sieh den Schmerz fortan als Signal dafür, dass du die „Grow-Zone“ erreichst. Sobald du diese psychologische Verbindung hergestellt hast, steigt deine Leistungsfähigkeit, sobald es wehtut, von ganz allein.

8 · Entwickle eine Leidenschaft

Ohne Leidenschaft geht gerade im Bodybuilding gar nichts. Du musst eine Leidenschaft in dir selbst für das tragen, was du tust. Wenn du Leidenschaft in dein Workout, in deine Ernährungsstrategie und in den sinnvollen Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln investierst, erhöhst du deine Erfolgschancen massiv. Und das unabhängig davon, ob du definierter sein, Masse zulegen oder einen bestimmten Maximalversuch schaffen willst.

9 · Hör nicht auf zu träumen

Die Vorstellungskraft des Geistes ist deine wichtigste Waffe. Nur, wer träumt und sich große Ziele setzt, kann diese auch erreichen. Setze dir selbst keine Limits und lass dir schon gar nicht von jemand anders erzählen, dass du etwas nicht erreichen kannst. Dein Körper ist nur durch die Grenzen deines Geistes limitiert. Früher war es unvorstellbar, dass jemand 400 Kilogramm im Bankdrücken bewältigen kann. Dann kam jemand, glaubte daran, versuchte es und schaffte es.

Diejenigen, die Angst vor dem Träumen haben, lassen sich ihre Grenzen von ihrem beschränkten Geist diktieren. Träumer hingegen, sehen über den Horizont hinaus, was sein könnte und finden in der Regel auch einen Weg dorthin. Also, lass „Dream big“ dein Motto sein, lege die Latte ein paar Stufen höher und jage dann mit aller Energie, die du hast, deinem Traum nach.

 

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