Was du gegen die unangenehmen Eigenarten deines Körpers tun kannst

Was du gegen die unangenehmen Eigenarten deines Körpers tun kannst 1

Hast du auch das Problem, dass dein Körper in den unpassendsten Situationen manchmal einfach macht, was er will? Macht es dir zu schaffen, dass Mundgeruch, Körpergeruch oder unvorhersehbare Schweißausbrüche immer dann auf der Matte stehen, wenn du sie gar nicht gebrauchen kannst? Dann bist du nicht allein, denn die Mehrheit von uns hat regelmäßig mit allerlei Unannehmlichkeiten zu kämpfen, die vor allem in Gesellschaft anderer Menschen peinlich werden können. Diesen Fakt haben wir zum Anlass genommen, um uns mit den zwölf größten Problemen zu befassen und dir im Rahmen dieses Artikels einige Tipps an die Hand zu geben, mit deren Hilfe, du den unangenehmen Eigenarten deines Körpers den Kampf ansagen kannst.

1 – Schlechter Atem
Viele von uns haben unmittelbar nach dem Aufstehen Mundgeruch. Das ist ganz normal und weitgehend unproblematisch. Zum Problem wird der Mundgeruch hingegen, wenn er über den Tag hinweg anhält. Eine der Ursachen wird dich mit Sicherheit überraschen, denn Wissenschaftler fanden kürzlich heraus, dass exzessives Fitnesstraining in Kombination mit einer strengen Ernährungsweise das Auftreten von unangenehmem Mundgeruch fördern kann. Dies trifft insbesondere auf kohlenhydratarme oder gar kohlenhydratfreie Ernährungsweisen zu, da die Verwendung von Ketonkörpern zur Energiegewinnung für die menschliche Nase unangenehme Geruchsstoffe produziert.  Auch das Auslassen des Frühstücks kann eine Ursache sein, da dein Verdauungstrakt noch nicht in Schwung gekommen ist und die Gase ungehindert nach oben entweichen können. Mit einem kleinen Frühstück kannst du dem Mundgeruch also bereits ein Schnippchen schlagen. Darüber hinaus kann die Ursache auch an Plaqueresten auf den Zähnen liegen, die sich nur schwer entfernen lassen. Elektrische Zahnbürsten reinigen die Zähne gründlicher als konventionelle Handbürsten und können dir dementsprechend ebenfalls dabei helfen, den Mundgeruch zu besiegen.

2 – Gelbe Zähne
Im Angesicht des perfekten Zahnpastalächelns, das uns von so ziemlich jeder Plakatwand anstarrt, sind gelblich verfärbte Zähne für viele ein Grund sich zu schämen und das Lächeln zu verbergen. Einerseits solltest du wissen, dass die natürliche Zahnfarbe von Mensch zu Mensch variiert, sodass nicht jeder makellos weiße Beißer sein Eigen nennen kann. Andererseits gibt es jedoch auch beeinflussbare Faktoren, die über deine Zahnfarbe entscheiden. Sowohl das Rauchen als auch das Trinken von Tee und Kaffee sorgen für gelbliche Zahnverfärbungen, sodass dem Zähneputzen in diesem Kontext nochmals eine deutlich wichtigere Rolle zukommt. Zu jeder Tasse Kaffee oder Tee empfiehlt es sich, ein kleines Glas Wasser zu trinken, um die Zähne zu spülen und somit Verfärbungen vorzubeugen. Ist das Kind allerdings schon in den Brunnen gefallen, solltest du deiner Gesundheit zur Liebe auf Experimente mit Backpulver und Whitening-Strips verzichten. Was hingegen sicher hilft, ist ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt.

3 – Haarausfall
Es ist völlig natürlich, dass wir bis zu 100 Haare am Tag verlieren. Exzessiver Haarausfall, der darüber hinaus geht, ist hingegen nicht normal und sollte behandelt werden. Einer der häufigsten Gründe für Haarausfall bei Frauen ist die Verwendung von Verhütungspräparaten auf Hormonbasis. Diese enthalten beispielsweise Norethisteron oder Levonorgestrel und können in seltenen Fällen Haarausfall begünstigen. Solltest du also feststellen, dass du deutlich zu viele Haare verlierst, solltest du das Gespräch mit deinem Gynäkologen suchen. Ein weiterer Grund, der den Haarverlust begünstigt, ist Protein- und Eisenmangel in der täglichen Ernährung. Dementsprechend solltest du darauf achten, dass du ausreichen Eisen und Protein zu dir nimmst.

4 – Exzessives Pupsen
Wenn du häufig pupsen musst, mag dir dies unangenehm und sonderbar erscheinen. In der Regel ist es jedoch so, dass du nicht mehr oder weniger Verdauungsgase loswirst als jeder andere auch. Der einzige Grund, warum dir dieser Umstand exzessiv vorkommt, ist, dass du mehr darauf achtest. Jeder von uns produziert täglich zwischen 0,5-2 Litern Verdauungsgase, die den Körper in zehn bis zwanzig Etappen am Tag verlassen. Besonders stark ist die Bildung der Verdauungsgase jedoch bei Lebensmitteln, die das Kohlenhydrat Raffinose enthalten, da die Darmbakterien dieses nicht optimal verdauen können. Jenes Kohlenhydrat ist im Übrigen in Brokkoli sowie in vielen Kohlsorten enthalten. Es hilft also bereits, den Konsum dieser Lebensmittel etwas einzuschränken oder zeitlich zu verlegen.

5 – Unangenehmes Schwitzen
Schwitzen ist ein natürlicher Prozess, der deinem Körper dazu dient, seine Kerntemperatur zu regulieren und Giftstoffe auszuschwemmen, sodass alle Stoffwechselprozesse optimal funktionieren können. Dauerhaft übermäßiges Schwitzen kann hingegen zu üblem Körpergeruch führen. Faktoren, die neben großer Hitze zu vermehrtem Schwitzen führen können, sind die Einnahme von Antidepressiva sowie das Vorhandensein von großem Stress. Ist Letzteres der Fall, solltest du es etwas langsamer angehen lassen, dich proteinreich ernähren und dir ausreichend Schlaf gönnen. In diesem Fall erledigt sich das Problem mit der Zeit von ganz alleine.

6 – Übler Körpergeruch

Übler Körpergeruch stellt so ziemlich die unangenehmste Eigenart unseres Körpers dar, da dieser für Außenstehende darauf hindeutet, dass wir es mit der Körperhygiene nicht so genau nehmen, auch wenn dies natürlich nicht der Fall ist. Insbesondere wer viel schwitzt, kann schnell Gefahr laufen, binnen wenigen Stunden einen unangenehmen Körpergeruch zu entwickeln, da sich in diesem Fall vermehrt Bakterien mit dem Schweiß vermischen, was den charakteristischen Schweißgeruch fördert. In der Regel hilft es bereits aus, Deodorants zu verwenden oder die Kleidung in kürzeren Intervallen zu wechseln. Hast du es jedoch mit exzessiver Schweißbildung zu tun, kannst du mit deinem Arzt über eine Botoxbehandlung sprechen, im Rahmen derer die Überproduktion von Schweiß durch die partielle Stilllegung von Schweißdrüsen gedrosselt wird.

7 – Inkontinenz
Jede zweite Frau leidet unter Inkontinenz, was in der Regel aber aus gutem Grund verschwiegen wird. Ursächlich ist zumeist entweder eine überaktive Blase oder schlicht und ergreifend Stress. In beiden Fällen ist es hilfreich, auf das Rauchen und auf koffeinhaltige Getränke weitgehend zu verzichten. Darüber hinaus kannst du auch deine Schließmuskeln mit Hilfe der sogenannten Kegel Exercises kräftigen, wobei der Erfolg bereits nach sechs bis zwölf Wochen spürbar ist. Ein weiterer Weg ist die Einnahme von zusätzlichem Magnesium.

8 – Pickel und Ausschlag
Pickel und Ausschlag müssen nicht immer etwas mit unreiner Haut zu tun haben, sodass die exzessive Gesichtsreinigung nicht automatisch zum Ziel führt. Ganz im Gegenteil sind oftmals Bakterien die Ursache, die mit Hilfe von normalen Pflegeprodukten nicht beseitigt werden können. An dieser Stelle verschaffen klassische Antibiotika respektive antibiotische Pflegeprodukte Linderung, wobei dies in jedem Fall mit deinem Arzt abgesprochen werden sollte. Andererseits kannst du aber auch auf natürliche Mittel wie Gesichtsmasken auf Basis von Honig oder Apfelessig zurückgreifen.

9 – Schuppen auf der Kopfhaut
Schuppen können dir selbst die beste Garderobe zunichte machen und sind dementsprechend ein nicht zu unterschätzendes Ärgernis. Ursächlich ist in der Regel Stress oder das zu häufige Waschen der Haare. Wer also stressbedingt unter Schuppen leidet und dies durch exzessives Haarewaschen zu eliminieren versucht, macht sein Problem ergo nur noch schlimmer. Was hingegen Abhilfe schafft sind spezielle Schuppenshampoos, die unter anderem bakterielle oder fungale Ursachen bekämpfen. Sollte sich dennoch keine Besserung einstellen, ist der Gang zum Arzt durchaus empfehlenswert.

10 – Laufende Nase
Wer nicht krank ist und dennoch vor allem im Frühjahr und Sommer mit einer laufenden Nase zu kämpfen hat, reagiert in der Regel allergisch auf Umwelteinflüsse wie Staub, Tierhaare oder Pollen. Diese Allergene reizen die Nasenschleimhaut und führen zu den charakteristischen Symptomen. In diesem Fall kann der Gang zum Arzt bereits helfen, da dieser dir die entsprechenden Allergie-Medikamente verschreiben kann. Hilft dies nicht, kann es auch sein, dass du unter einer chronischen Nasenschleimhautentzündung leidest, die sich mit speziellen Nasensprays behandeln lässt.

11 – Haare auf der Oberlippe
Unliebsame Körperbehaarung ist für Frauen per se bereits ein Problem. Richtig schlimm wird es allerdings erst dann, wenn sich der Haarwuchs auch auf die Oberlippe ausbreitet, sodass in der Regel tägliches Rasieren angesagt ist. Ursächlich ist zumeist eine hormonelle Dysbalance im Organismus. Insbesondere Hautregionen, die sehr sensibel auf Testosteron reagieren, neigen in einem solchen Fall dazu, vermehrten Haarwuchs aufzuweisen. Sollte dies bei dir der Fall sein, kann ein Gespräch mit dem Arzt nicht schaden. Dieser wird dich im Zweifelsfall zu einem Spezialisten, einem Endokrinologen schicken.

12 – Schweißfüße

Die umgangssprachlichen Käsefüße sind in den meisten Fällen ein Resultat von Bakterienbefall zwischen den Zehen. Demzufolge lassen sich klassische Schweißfüße relativ einfach mit Hilfe von antibakteriellen Seifen behandeln. Darüber hinaus sollte es selbstverständlich sein, dass du deinen Füßen eine tägliche Reinigung zukommen lässt. Treten neben dem unangenehmen Geruch hingegen weitere unangenehme Erscheinungen wie Jucken, Brennen oder eine gerötete Haut auf, kann dies unter Umständen auf eine Pilzinfektion hindeuten, die ursächlich für die Geruchsbildung ist. Trifft dies zu, solltest du deinen Arzt konsultieren, um dir entsprechende Präparate verschreiben zu lassen.

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