Jeder der eine kalorienreduzierte Diät durchführt zieht zur Messung des individuellen Fortschritts – wie sollte es auch anders sein – eine Waage heran. Doch gerade dieses scheinbar so praktische Instrument ist aus vielerlei Gründen die schlechteste Möglichkeit, um deine persönlichen Fortschritte im Bereich des Body-Shapings zu verfolgen. In diesem Artikel möchten wir dir aufzeigen, warum die Waage dich während deiner Diät nicht nur in die Irre führt, sondern dich auch dabei behindert deine gesteckten Ziele zu erreichen. Darüber hinaus präsentieren wir dir einige Methoden, mit deren Hilfe du einerseits deinen Progress deutlich besser dokumentieren kannst und die dich weiterhin dabei unterstützen stets die Motivation beizubehalten.

Lass dich von schwindendem Gewichtsverlust nicht verunsichern

Es ist selbstredend kein Geheimnis, dass wir uns insbesondere zu Beginn einer Diät besonders motiviert fühlen und dementsprechend mit Vollgas in unser Vorhaben starten, was sich auch umgehend auf der Waage bemerkbar macht. Allein durch einen erhöhten Bewegungsumfang und eine simple Ernährungsumstellung schmelzen die ersten Pfunde scheinbar von ganz alleine, doch leider verstehen die meisten nicht einmal im Ansatz, was wirklich dahinter steckt. Gerade wer sich bisher ungesund ernährt hat und Sport eher als Last denn als Lust angesehen hat, wird feststellen, dass die Reduzierung von Zucker und ungesunden Fetten in der Ernährung in Kombination mit vermehrter Flüssigkeitsaufnahme und regelmäßigem Training besonders in den ersten Wochen Wunder wirkt. Doch dies geschieht in erster Linie dadurch, dass sich durch die Verminderung der Energieaufnahme, die zumeist mit einer geringeren Aufnahme von Kohlenhydraten einhergeht, die Glykogenspeicher deines Körpers anteilig leeren, was je nach Statur bis zu 600 Gramm Gewichtsverlust ausmachen kann. Zudem bindet jedes Gramm Glykogen rund 4 Gramm Wasser an sich, sodass dies insgesamt zu einem Gewichtsverlust von mehreren Kilogramm in den ersten Tagen einer Diät führen kann, ohne dass du nennenswerte Mengen Körperfett abgebaut hast. Dementsprechend enttäuscht und verunsichert sind viele Trainierende, wenn sich der Gewichtsverlust auf der Waage nur noch minimal oder gar nicht mehr abzeichnet – doch genau an diesem Punkt beginnt, sofern du ein vernünftiges Kaloriendefizit einhältst, die eigentliche Diät.

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Gewicht ist nicht alles

Besonders Einsteiger, die gerade erst mit dem Sport beginnen, werden nach einigen Wochen feststellen, dass sich der Gewichtsverlust kaum mehr auf der Waage bemerkbar macht oder das Gewicht sogar leicht zu steigen beginnt. Der Grund für die verlangsamte Gewichtsreduktion beziehungsweise für das leichte Ansteigen des Körpergewichts ist die Tatsache, dass dein Körper aufgrund der ungewohnten sportlichen Belastung nicht nur damit beginnt, Depotfett abzubauen, sondern auch dafür sorgt, dass neue Muskelmasse aufgebaut wird. Deutlich wird dies vor allen Dingen daran, dass Muskelgewebe gut doppelt so schwer ist wie eine vergleichbare Menge Fettgewebe, was dazu führt, dass du trotz Kaloriendefizit und offensichtlich funktionierender Diät zunimmst. Du solltest dir zudem vor Augen führen, dass sich das Volumen beider Gewebearten deutlich voneinander unterscheidet und das Gewicht in diesem Zusammenhang eine zu vernachlässigende Rolle spielt. Es ist also kein Wunder, dass ein trainierter Sportler der 90 Kilogramm wiegt, deutlich dünner ist als ein Durchschnittsmensch mit einem Körpergewicht von 85 Kilogramm. Vor allem Frauen, die nicht selten Angst davor haben Muskulatur aufzubauen, sollten sich im Klaren darüber sein, dass jedes Gramm aufgebauter Muskulatur nicht nur zusätzliche Kalorien verbrennt, sondern auch aktiv zur Straffung des Körpers beiträgt.

Leg die Waage beiseite und vertrau deinen Augen

Da sich die Waage also nur unzureichend für die Dokumentation deiner Trainingsfortschritte eignet, bedarf es einiger alternativer Methoden, die es dir ermöglichen einen objektiven Gesamtüberblick über deine körperliche Entwicklung zu erhalten. Das klassische Maßband ist eine solche Methode, die genaue Ergebnisse verspricht. Dabei solltest du allerdings darauf achten, dass du die Messungen jedes Mal an exakt den gleichen Stellen durchführst, um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Weiterhin eignet sich auch ein sogenannter Caliper, mit dem du an verschiedenen Stellen deines Körpers die Hautfaltendicke bestimmen kannst, für die näherungsweise Berechnung deines Körperfettanteils. Zwar liefert das Verfahren recht präzise Ergebnisse, doch gestaltet sich die Anwendung ohne die Hilfe einer zweiten Person recht kompliziert, sodass du jemanden bitten solltest, dir bei der Messung zu assistieren. Im Idealfall schießt du ergänzend alle zwei Wochen ein Foto von dir, wobei du nach Möglichkeit jeweils die gleiche Tageszeit wählen solltest, um den optimalen Effekt zu erzielen. Diese Methode hat den Vorteil, dass du einen stetigen Fortschritt feststellen kannst, auch wenn die Waage etwas anderes behauptet. Somit beugst du effektiv einem Motivationsverlust vor, der nicht selten dazu führt, dass Trainierende ihre Diät infrage stellen, diese abbrechen und zu alten Gewohnheiten zurückkehren.

Fazit

Wenn du deine Diät und den damit verbundenen Prozess des Body-Shapings angemessen beurteilen möchtest, kannst du die Waage getrost links liegen lassen und dich auf das gute alte Maßband verlassen oder falls vorhanden, einen Caliper zur Körperfettmessung heranziehen. Regelmäßig geschossene Fotos können dir zudem dabei helfen deine Fortschritte eindrucksvoll zu dokumentieren und deine Motivation stets aufrechtzuerhalten, sodass du dein selbst gestecktes Ziel in jedem Fall erreichst.

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