Wenn wir einmal ehrlich sind, haben wir die gute alte Erdnussbutter doch bereits alle in unser Herz geschlossen und zu einem unersetzlichen Bestandteil unserer Ernährung gemacht. Dies ist auch nicht besonders verwunderlich, zumal sich der Brotaufstrich in Kombination mit Marmelade, Schokocreme und zwei goldbraunen Scheiben Toastbrot als wahre Köstlichkeit erweist. Darüber hinaus lässt sich die Nussbutter ebenfalls hervorragend in der herzhaften Küche einsetzen, was unzählige Gerichte und Soßen, wie sie unter anderem aus dem asiatischen Raum stammen, beweisen. Ungeachtet dieser Tatsache lassen viele Athleten dieses in Wirklichkeit sehr gesunde Lebensmittel noch immer viel zu oft wie Blei in den Regalen der Supermärkte liegen. Ursächlich für dieses Verhalten ist die noch immer tief in unserer Gesellschaft verwurzelte Annahme, dass ein hoher Fettgehalt ein Lebensmittel per se als ungesund deklariert wird. Dieser Ansatz greift jedoch deutlich zu kurz, da der menschliche Organismus auf die stete Zufuhr von Fetten angewiesen ist. Im folgenden Artikel präsentieren wir dir die ungeschminkte Wahrheit über dieses fabelhafte Lebensmittel, das sich in der Realität als wertvoller Nährstofflieferant entpuppt.

Die ungeschminkte Wahrheit

Der Hauptgrund, warum Erdnussprodukte auf der Abschussliste vieler gesundheitsbewusster Athleten stehen, ist neben dem Fettanteil vor allem die daraus resultierende Energiedichte. Schon zwei großzügig gehäufte Teelöffel enthalten rund 200 Kilokalorien und abhängig von deinem Körpergewicht schon einmal gut zehn Prozent deines gesamten täglichen Energiebedarfs. Es liegt also auf der Hand, dass dieses mitunter schwer zu dosierende Lebensmittel im Rahmen einer Diät durchaus für böse Überraschungen sorgen kann. Im Umkehrschluss ist dies aber noch lange kein Grund dafür die Erdnussbutter gänzlich zu meiden. Vielmehr solltest du sie bewusst einsetzen und dir ihre positiven Eigenschaften zunutze machen. Kurioserweise zählt aber eben auch jene von vielen bemängelte Energiedichte zu den größten Vorteilen des Lebensmittels. Klingt komisch? Ist aber so, denn vor allem schwere Athleten, die im Zuge ihrer Massephase 3000, 4000 oder gar noch mehr Kalorien pro Tag zu sich nehmen müssen, haben es somit deutlich leichter, ihre Energiebilanz zu erfüllen, ohne allzu große Mengen Junk Food zu verzehren. Du solltest dennoch nicht den Fehler machen, Erdnüsse respektive Erdnussprodukte als primäre Proteinquelle zu sehen, auch wenn der Proteinanteil von bis zu 25 Gramm auf 100 Gramm dazu verleitet.

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Sind die gesättigten Fettsäuren schädlich für mich?

Abseits der außerordentlichen Kaloriendichte stellt vor allem der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren eines der großen Argumente der Erdnussbutterkritiker dar. Die Skepsis ist also durchaus verständlich, gelten gesättigte Fettsäuren doch bereits seit mehreren Jahrzehnten als eine der Hauptursachen für Übergewicht und Herz-Kreislaufprobleme. Dass derartige, scheinbar in Stein gemeißelte Urteile, aber nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen, haben wir im Bezug auf diverse andere Produkte schon des Öfteren erfahren. In Wahrheit sind gesättigte Fettsäuren nicht pauschal für negative gesundheitliche Folgen verantwortlich zu machen. Ganz im Gegenteil werden diese Fettsäuren unter anderem für die Synthese von Vitamin D sowie für die Produktion des gerade für uns Kraftsportler besonders wichtigen Testosterons benötigt. Neben diesen also durchaus bedeutsamen Fettsäuren beinhaltet Erdnussbutter aber auch diverse einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sodass sich die Kontroverse bezüglich der Fettbilanz im Endeffekt relativiert. Es überrascht also kaum, dass gut die Hälfte des Fettgehalts auf die mehrfach ungesättigten Fettsäuren entfällt. Letztere helfen deinem Organismus laut aktuellen Studienergebnissen unter anderem dabei, den Blutdruck zu senken, Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen und die regenerativen Prozesse nach einem harten Training merklich anzuschieben. Auch die entzündungshemmende Wirkung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollte in diesem Kontext nicht unter den Tisch fallen gelassen werden.

Was du beim Einkauf im Supermarkt dennoch beachten solltest

Natürlich ist es im Angesicht des hohen Fettanteils konventioneller Erdnussbutter verlockend, zu alternativen Produkten zu greifen, die aggressiv mit einem deutlich reduzierten Fettanteil werben. Du solltest dich in dieser Beziehung allerdings nicht von der einen oder anderen Mogelpackung täuschen lassen, denn nur allzu oft wird das fehlende Fett durch die Hinzugabe von Zucker oder Transfetten ersetzt, was auch nicht unbedingt förderlich für deine Gesundheit ist.  Fatalerweise sind nun viele von uns mit derartigen Light-Produkten aufgewachsen, was es schwierig macht, alte Gewohnheiten ruhen zu lassen und den Speiseplan zugunsten der Natürlichkeit umzukrempeln. Du kannst dir aber sicher sein, dass es sich sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich in jedem Fall lohnen wird, sofern du deinen Erdnussbutterkonsum in Grenzen halten kannst. Zu den Produkten, die du ebenfalls getrost im Supermarktregal liegen lassen solltest, zählen indes auch die unzähligen Geschmacksvariationen, die mit kulinarischen Experimenten locken, da auch diese in der Regel wieder nur so vor Zusatzstoffen strotzen.

Kann es die klassische Erdnussbutter mit Mandelbutter aufnehmen?

In den letzten Jahren hat die Erdnussbutter nicht nur unter dem schlechten Image der gesättigten Fettsäuren gelitten, sondern auch unter der stetig steigenden Beliebtheit von nicht minder schmackhaften Alternativen wie der Mandelbutter. Grund genug also, die beiden Konkurrenten aus dem Supermarkt einander gegenüberzustellen. Der Teufel liegt im Detail, denn im Bereich der Makronährstoffe unterscheiden sich die Produkte nicht derart eklatant, wie es uns oftmals glauben gemacht wird. Während Mandeln beispielsweise 25 Milligramm Vitamin E pro Portion enthalten, gestaltet sich der Vitamin E-Anteil einer vergleichbaren Menge an Erdnüssen mit nur 10 Gramm deutlich niedriger. Im Gegenzug dazu trumpfen Erdnüsse jedoch mit einem deutlich höheren Vitamin B3- und Selengehalt auf. Unter dem Strich kann also keines der Produkte den Zweikampf eindeutig für sich entscheiden. Du solltest vielmehr darauf achten, dass du dir die Vorteile beider Produkte gleichsam zunutze machst und deinen Körper somit bestmöglich dabei unterstützt, deine eigens gesteckten Ziele zu erreichen.

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