Das solltest du über die Wunderpflanze Aloe Vera wissen

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du irgendwann in deinem Leben schon einmal in Kontakt mit Aloe Vera gekommen bist. Kein Wunder, denn Aloe Vera ist in so vielen Produkten enthalten, dass es schon beinahe unrealistisch ist, dass du noch nicht in Kontakt damit gekommen bist. Immerhin ist Aloe Vera Bestandteil zahlreicher Cremes, Salben und Lotionen und auch in Joghurts und Smoothies findet sich die Pflanze mittlerweile wieder. Aber was ist Aloe Vera eigentlich? Welchen positiven Eigenschaften hat die Pflanze? Und wie kannst du dir dieses Wissen zunutze machen?

Was ist Aloe Vera?

Die Aloe Vera Pflanze ist hierzulande auch unter dem Namen „Wüstenlilie“ bekannt und stammt demzufolge aus dem tropischen und subtropischen Wüstenbereichen Lateinamerikas, Asiens und Afrikas. Typisch für das Erscheinungsbild der Pflanze, die ebenso wie der Knoblauch und die Speisezwiebel zu den Liliengewächsen gehört, sind ihre zähen und kaum biegsamen Blätter. Diese sind mit Dornen bewährt und von einer Wachsschicht umhüllt und kommen damit optisch sehr nah an Agaven heran.

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Aufgrund ihrer unwirtlichen Umgebung musste sich die Pflanze über die Zeit stark anpassen und hat gelernt, überlebenswichtiges Wasser zu speichern und ihre Nährstoffe selbst zu bilden. Das erreicht die Aloe Vera Pflanze durch ihre dicken Blätter, in deren Innerem sich eine gelartige Masse befindet. Genau diese Masse birgt das Geheimnis der Pflanze und ist der Grund dafür, dass sich Aloe Vera Produkte so großer Beliebtheit im Beauty- und Gesundheitsbereich erfreuen. Immerhin enthält das Geld über 200 verschiedene Wirkstoffe, die noch lange nicht alle restlos erforscht sind.

Welche Wirkstoffe hat Aloe Vera?

Einer der wichtigsten Wirkstoffe, der sich in dem beinahe ausschließlich aus Wasser bestehenden Gel der Pflanze befindet, ist Acemannan. Dabei handelt es sich um ein essentielles Kohlenhydrat, das sowohl für die Pflanze aber auch für den Menschen eine zentrale Rolle spielt. Auch wenn Kohlenhydrate allgemein nicht als essentiell gelten, braucht unser Körper gewisse Kohlenhydrate dennoch.

Ein solches Kohlenhydrat ist Acemannan, denn dieses stellt unser Organismus nur bis zur Pubertät her. Danach muss es zwingend über die Nahrung aufgenommen werden. Warum Acemannan so wichtig ist? Ganz einfach, der Stoff ist Bestandteil der Zellmembranen und hilft dabei, den Körper gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten zu schützen. Unter anderem durch diesen Wirkstoff wird auch die Produktion von T-Killerzellen, Lymphozyten und Monozyten gesteigert, was entscheidend für das Immunsystem ist.

Auch viele weitere Mono- und Polysaccharide aus dem Gel der Aloe Vera wirken auf ähnliche Weise. Neben diesen ganz besonderen Kohlenhydraten beinhaltet die Aloe Vera auch gleich sieben der acht essentiellen Aminosäuren, die wir ohnehin über die Nahrung zu uns nehmen müssen. Am höchsten ist dabei die Konzentration an Leucin, Isoleucin, Valin und Lysin. Zudem helfen Enzyme wie Catalase, Cellulase, Lipase, Amylase und Phophatase dabei die Verdauung zu stärken und über antioxidative Prozesse freie Radikale zu eliminieren.

Wie wird Aloe Vera in der Praxis eingesetzt?

Eine Pflanze, die sich dank ihrer sonderbaren Eigenschaften völlig autark versorgen kann, und dann auch noch über mehr als 200 potentiell für die Wissenschaft interessante Inhaltsstoffe verfügt, hat zahlreiche Anwendungsbereiche. Welche Funktionen aber sind für Sportler am interessantesten?

1. Aloe Vera transportiert Vitamine und Mineralien in den Körper
Wer viel trainiert, der hat auch einen erhöhten Nährstoffbedarf. Das gilt nicht nur für die Makronährstoffe, sondern in gleichem Maße für die Mikronährstoffe. Wie gut, dass die Aloe Vera eine echte Mikronährstoffbombe ist und deshalb nicht zu Unrecht gemeinsam mit Grünkohl, Blaubeeren und Granatäpfeln als Superfood genannt wird.

Und ihren Namen tragen alle diese Lebensmittel berechtigterweise, denn sie alle haben die Eigenschaft, Infektionen zu bekämpfen und Zellschäden zu reparieren. Die Mineralien, die in der Pflanze und den daraus hergestellten Produkten in der höchsten Konzentration vorkommen, sind Kalzium, Chrom, Kupfer, Selen, Magnesium, Mangan, Kalium und Zink. Darüber hinaus ist Aloe Vera reich an Vitamin A, C, E und B12 sowie Cholin und Folsäure.

2. Aloe Vera hilft bei der Rehydrierung
Der Konsum von Pflanzenstoffen einer Pflanze, die große Wasservorräte hält und sich selbst mit Nährstoffen versorgt, muss doch gut für den Wasserhaushalt sein? Richtig, nicht umsonst bieten diverse Hersteller spezielle Recovery-Drinks mit Aloe Vera-Zusatz an. Das ist besonders nach harten Trainingseinheiten extrem praktisch. Allerdings solltest du vor dem Kauf das Label lesen, denn der etwas tangartige Geschmack der Aloe Vera Pflanze wird von vielen Herstellern mit einer wahren Zuckerflut verdeckt.

3. Aloe Vera ist gut für den Verdauungstrakt
Die Inhaltsstoffe von Aloe Vera-Produkten wirken sich gleich auf mehreren Ebenen positiv auf die Verdauung und den Verdauungstrakt aus. Eine bereits im Jahr 207 im The International Journal of Biochemistry & Cell Biology veröffentlichte Studie förderte beispielsweise zutage, dass sich Aloe Vera-Produkte sehr effektiv gegen Sodbrennen einsetzen lassen. Zudem sorgen die enthaltenen Enzyme dafür, dass sowohl Fette, Proteine und Kohlenhydrate aber auch Ballaststoffe deutlich einfacher verdaut werden können.

4. Aloe Vera hält die Haare gesund
Wer seine Haare lange schön halten möchte, der greift zu Shampoos und anderen Pflegeprodukten mit Aloe Vera. Der Hauptgrund dafür ist neben den zahlreichen anderen Vitaminen vor allem die hohe Konzentration an Vitamin B-12 und Folsäure. Beide Stoffe verhindern, dass das Haar spröde wird und ausfällt. Darüber hinaus helfen die enthaltenen Vitamine A, C, und E deinem Organismus dabei, dein Haar weich und glänzend zu halten. Und das sogar ohne Hautirritationen, Kopfhautjucken oder trockene Kopfhaut.

5. Aloe Vera befeuchtet die Haut
Auch in Hautpflegeprodukten ist Aloe Vera aus gutem Grund enthalten. Schon im Jahr 2014 zeigte eine klinische Studie, wie positiv der Einfluss des Aloe Vera Gels auf den Flüssigkeitshaushalt der Haut ist. Das Geheimnis liegt hier darin, dass die Inhaltsstoffe von Aloe Vera die Fähigkeit haben, die Produktion der Hautbestandteile Elastin und Kollagen zu stimulieren, welche die Haut belastbar und geschmeidig halten. Aloe Vera hilft im Übrigen auch hervorragend gegen Sonnenbrand. Und das laut einer Untersuchung von Dr. Julia Stump von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sogar besser als Kortison.

Wie kann ich Aloe Vera Gel zuhause machen?
Wenn du keine Aloe Vera Produkte kaufen möchtest, da diese beispielsweise Inhaltsstoffe enthalten, die du nicht verträgst, kannst du dir ganz leicht auch selbst ein wirksames Aloe Vera Gel selbst herstellen. Schneide dir dazu einfach ein Blatt von der Pflanze ab und stell es aufrecht in eine kleine Schüssel, sodass das Gel von selbst herauslaufen kann. Ist das Aloe Vera Gel herausgetropft, schneidest du das Blatt mit einem Messer auf und kratzt auch die letzten Reste mit einem Löffel heraus.

Das Schöne an der Sache ist, dass du das Gel direkt benutzen kannst, da es sich um ein reines Naturprodukt handelt. Nutze es als Hautcreme, Shampoo, als Basis für Eiswürfel oder als Zusatz für deinen Proteinshake. Um das Gel länger haltbar zu machen, solltest du es in ein Glas umfüllen im Kühlschrank lagern.

Hat Aloe Vera auch Nebenwirkungen?

Eine Pflanze, die derart viele Wirkstoffe inklusive ätherischer Öle in sich vereint, kann natürlich auch Nebenwirkungen und allergische Reaktionen hervorrufen. Abgesehen von individuellen Allergien gilt hier vor allem der Stoff Aloin, den die Pflanze als Schutz einsetzt, als mögliche Ursache für Nebenwirkungen. Jedenfalls dann, wenn eine hohe Überdosis vorliegt. Insgesamt laut Zahlen der US-amerikanischen Lebensmittel- und Gesundheitsbehörde (FDA) aber nur 30 Fälle bekannt, bei denen es zu schwereren Nebenwirkungen wie Panikattacken, Blutdruckschwankungen oder einer Bauchspeicheldrüsenentzündung kam. Es ist also wie immer: Die Dosis macht das Gift.

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