Wir Kraftsportlerinnen haben im Studio per se schon einmal einen Sonderstatus, was uns das Leben und Trainieren unter Umständen auch nicht gerade einfacher macht. Selbst wenn wir versuchen, uns an das männlich dominierte Verhalten anzupassen versuchen, haben wir doch alle ein paar Eigenheiten, die sich auch auf unser Privatleben auswirken. Auch du wirst feststellen, dass du einige der folgenden Dinge schon mindestens einmal getan hast, auch wenn du dies nicht gerne öffentlich zugeben würdest. Aber weißt du was? Das betrifft uns alle!

1 – Sich beim Training völlig übernehmen

Da Frauen im Kraftsport ohnehin schon eine Minderheit darstellen, ist bei vielen Athletinnen das Verlangen danach, sich im Studio zu profilieren, nicht gerade klein. Ob dies nun geschieht, um dem eigenen Ego oder anwesenden Muskelprotzen etwas zu beweisen, sei einmal dahingestellt. Unter dem Strich ist es jedoch nicht selten der Fall, dass dieses Ansinnen darin gipfelt, dass mit viel zu viel Gewicht trainiert wird, was dazu führt, dass die entsprechenden Athletinnen in den darauf folgenden Tagen von einem höllischen Muskelkater heimgesucht werden. Aber wer schön sein will muss schließlich leiden.

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2 – Sich über Schwielen an den Händen beschweren

Du weißt natürlich, dass Schwielen an den Händen ebenso untrennbar mit dem Krafttraining verbunden sind, wie die Kombination aus Reis und Pute. Dennoch fühlst du dich im Beisein deiner Freundinnen aus einem unerfindlichen Grund dazu hingezogen, über eben diese Schwielen zu jammern und sie wie Kriegsnarben zu präsentieren. Die Intention ist klar, denn du willst schließlich jedem beweisen, dass du im Gym ein wahres Biest bist.

3 – Abschätzige Gedanken über das Aussehen anderer Trainierender hegen

Mal ganz ehrlich, wer von uns Frauen kann sich davon frei machen, das Aussehen oder Verhalten anderer Frauen mit teils deftigen Gedankengängen zu kritisieren? Richtig, keine von uns. Es liegt auf der Hand, dass dieses Verhaltensmuster kein Phänomen ist, das vor der Tür des Fitnessstudios abgelegt wird. Vielmehr verhält es sich so, dass diese Vorgänge zwischen Stepper und Hantelbank noch deutlich dominanter zutage treten. Die Erklärung ist so naheliegend wie trivial, denn das Fitnessstudio ist nun mal der perfekte Ort dafür, um Vergleiche anzustellen und die körperliche Form der Konkurrenz nach Herzenslust zu kritisieren. Rein innerlich versteht sich.

4 – Hilfestellung von einem süßen Trainer haben wollen

Du bist bereits sehr erfahren und weißt natürlich, wie komplexe Übungen wie Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken funktionieren. Wenn jemand gewiss keine Hilfe von einem Trainer braucht, dann bist das gewiss du. Sobald du jedoch diesen einen süßen Trainer entdeckst, der scheinbar einen seinen ersten Arbeitstage in deinem Revier hat, verspürst du wie aus heiterem Himmel den Drang danach, dass dieser deine Form beim Kniebeugen kontrolliert oder dir beim Bankdrücken assistiert.

5 – Ständig versuchen, die eigenen Freundinnen zum Eisen zu bekehren

Du bist eine der Frauen, die erkannt hat, dass der Kraftsport etwas ganz Wunderbares ist. Diese Tatsache motiviert dich auch immer wieder dazu, dass du versuchst, deine Freundinnen dazu zu überreden, auch mit dem Training am Eisen zu beginnen. Ganz egal wie subtil du auch versuchst, diesbezüglich Erfolge zu erzielen, es will einfach nicht funktionieren. Da hilft es auch nichts, zu beteuern, dass keine Frau der Welt durch ein bisschen Krafttraining zu einem russischen Kugelstoßer mutiert.

6 – Nach der letzten Wiederholung des Workouts einen Freudentanz aufführen

Du würdest es natürlich niemals zugeben – aber ganz unter uns – am Ende eines harten Workouts würdest doch auch du am liebsten einen Freudentanz aufführen, der allen Anwesenden demonstriert, dass du einmal wieder ein absolutes Monster-Workout hinter dich gebracht hast. Allerdings bleibt es in den meisten Fällen bei diesem Wunschtraum, denn ein solcher Freudentanz würde in der Gesellschaft des halben Studios zugegebenermaßen ein wenig seltsam anmuten. Dementsprechend entlädt sich deine Freude nicht selten auf dem Weg in die Tiefgarage. Dort sieht dich schließlich niemand.

7 – Während des Trainings grunzende Geräusche abzusondern

Wenn du in Gesellschaft bist, wirst du nicht müde, dich darüber zu beschweren, welche ekelhaften Geräusche männliche Freizeitathleten unter Anstrengung von sich geben. Bist du jedoch selbst einmal im mentalen Workout-Tunnel gefangen, während du versuchst, einen neuen persönlichen Rekord beim Bankdrücken aufzustellen, stellst du selber fest, welche Kräfte herzhaftes Grunzen und Schnauben freisetzen kann.

8 – Genervt sein, wenn männliche Freunde mit ihrem Fachwissen aufschlagen

Nur weil du eine Frau bist bedeutet das noch lange nicht, dass du keine Ahnung vom Training hast. Folglich geht es dir auch jedes mal tierisch auf den Keks, wenn dich einer deiner männlichen Bekannten mit seiner Bro Science zutextet und dich mit aller Macht belehren will. Gut erzogen wie du bist, würdest du ihm allerdings niemals an der Kopf werfen, dass er sich seine inhaltlich flachen Vorträge sparen kann. Du hörst einfach zu und denkst dir deinen Teil.

9 – Den inneren Drang verspüren, eine Wagenladung Raumspray im Gym zu verteilen

Fitnessstudios sind in der Regel keine Orte an denen paradiesische Düfte zu erwarten sind, was natürlich vor allen Dingen an der mit Schweiß und Testosteron geschwängerten Luft liegt. Es ist dir also in keinem Fall zu verdenken, dass du manchmal den Drang verspürst, eine großzügige Ladung Raumspray im Gym zu verteilen.

10 – Sich über gewisse Trainingspraktiken wundern

Dass das Krafttraining zu einer Art Wissenschaft ausarten kann, weißt du selbstredend aus eigener Erfahrung. Nichtsdestotrotz wunderst du dich immer wieder über so manche Trainingsformen, die vor allem von einigen selbsternannten professionellen Bodybuildern praktiziert werden. Wenn es alle in puncto Training so strikt und seriös wie du halten würden, könnte die Welt so einfach sein – ist sie aber nicht.

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