Der Fitnessbereich ist insbesondere für viele Anfänger ohnehin bereits ein Buch mit sieben Siegeln. Verschlimmert wird die gestiftete Verwirrung noch durch unzählige oft wissenschaftlich klingende oder fremdsprachige Begriffe, die nicht nur ganze Bücher füllen könnten, sondern dies auch in der Realität tun. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, möchten wir dir im Rahmen dieses Artikels zumindest einmal acht Begriffe näherbringen, die vor allem in letzter Zeit zunehmend Verwendung in der Fitness-Community finden.

 

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HIIT
High Intensity Intervall Training – kurz HIIT – bezeichnet eine spezielle Art des Cardio-Trainings, die in erste Linie auf hochintensitve Intervalle setzt anstatt auf lang andauernde gleichmäßige Belastung zu setzen. In der Praxis orientieren sich die meisten HIIT-Trainingseinheiten an einem Verhältnis von zwei zu eins zugunsten der intensiven Belastungen gegenüber den kurzen Erholungsphasen. Klassischerweise dauern HIIT-Einheiten nicht länger als 15 bis 20 Minuten, haben gemäß sportwissenschaftlichen Erkenntnissen jedoch einen deutlich stärkeren Effekt auf die Stoffwechselaktivität und damit die Fettverbrennung als klassisches Cardio-Training. Ein HIIT-Intervall setzt sich beispielsweise aus einem 40-sekündigen Sprint, gefolgt von einer 20 Sekunden andauernden lockeren Trabphase zusammen. Alternativ eignen sich selbstredend auch andere Übungen und Sportarten zur Durchführung von HIIT-Einheiten.

Tabata
Das Tabata-Training wurde von einem japanischen Professor mit dem Namen Tabata entwickelt und ähnelt in seiner Beschaffenheit stark dem High Intensity Intervall Training. Izumi Tabata entdeckte in den 1990ern, dass Athleten, die über vier Minuten eine intensive Belastung absolvierten eine deutlich höhere Sauerstoffaufnahme hatte, als solche die eine weniger intensive Leistung über einen längeren Zeitraum erbrachten. Im Gegensatz zum HIIT gestaltet sich das Tabata-Training aber etwas spezifischer. In der Praxis werden acht Sätze durchgeführt, die sich jeweils aus 20 Sekunden hochintensiver Belastung sowie darauf folgend 10 Sekunden Pause zusammensetzen.

Cardio Fitness
Je fitter du bist, desto effektiver arbeitet dein Herz-Kreislauf-System und ist dementsprechend dazu in der Lage, das Blut in deinem Körper besser zirkulieren zu lassen, womit sich ebenfalls die Nährstoff und Sauerstoffversorgung deines Körpers verbessert. Das Resultat ist eine höhere Leistungsfähigkeit, da deine Muskulatur nicht nur mit dem zur Verbrennung von Nährstoffen benötigten Sauerstoff versorgt wird, sondern auch mit den entsprechenden Nährstoffen. Im Klartext bedeutet dies, dass das die sogenannte Herz-Kreislauf-Fitness auch im Bereich des Kraftsports das leistungsbestimmende Element darstellt.

VO2 Max
Der VO2 Max-Wert bezeichnet die maximale Sauerstoffaufnahme deines Körpers. Genau genommen handelt es sich um einen Messwert, der das Zusammenspiel deines Herzens, deiner Lunge sowie deines Blutes im Bezug auf die Sauerstofftransportfähigkeit beschreibt. Diese Fähigkeit hat enormen Einfluss auf deine Leistungsfähigkeit im Training, da deine Muskulatur zur dauerhaften Leistungserbringung gezwungenermaßen auf Sauerstoff angewiesen ist. Auch wenn deine Sauerstoffaufnahmefähigkeit zu einem großen Teil von genetischen Faktoren und der damit zusammenhängenden Muskelfaserzusammensetzung bestimmt wird, lässt sich diese durch gezieltes Training effektiv verbessern. Dennoch erklärt dieser Fakt, warum manchen Menschen immer besser in anderen Sportarten sein werden als andere. Mit einem entsprechend intensiven Intervalltraining Training kannst du deine VO2 Max um bis zu 15 Prozent anheben.

EPOC
Hinter dem sportwissenschaftlichen Begriffskonstrukt Excess Post Exercise Oxygen (EPOC) verbirgt sich trivial gesprochen der in der Fitness-Community weithin geläufigere Begriff des Nachbrenneffektes. Genau genommen beschreibt dieser Effekt den Zeitraum, in dem sich dein Organismus nach einem harten Training im Bereich der überdurchschnittlichen Stoffwechselaktivität befindet. Im Rahmen dieser Phase ist dein Körper darauf bedacht, einen Großteil der  Regenerationsarbeit zu leisten und die entleerten Energiespeicher wieder aufzufüllen, was einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge hat.

Zielherzfrequenz
Die Zielherzfrequenz ist im Bereich des Sports eine wichtige Variable, mit deren Hilfe du dein Training strukturieren und auf bestimmte Ziele hinarbeiten kannst. Hintergrund ist die Tatsache, das der Organismus über verschiedene Mechanismen zur Energiegewinnung verfügt, die in jeweils unterschiedlichen Herzfrequenzbereichen primär ablaufen. Trainierst du beispielsweise in einem niedrigen Herzfrequenzbereich hat der Organismus die Möglichkeit unter Zuhilfenahme von Sauerstoff primär auf Fett als Energieträger zurückzugreifen. Wenn du hauptsächlich deine Langzeitausdauer verbessern möchtest, solltest du also darauf eine niedrige bis moderate Zielfrequenz anzustreben. Liegt deine Herzfrequenz höher ist es deinem Körper nicht mehr möglich, auf Fett als Energieträger zurückzugreifen. Dementsprechend zieht der Organismus seine Energie in höheren Herzfrequenzbereichen primär aus Kohlenhydraten sowie energiereichen Phosphaten. Möchtest du also beispielsweise deine Laufleistung auf kurzen Strecken verbessern solltest du intensive Einheiten in einem höheren Herzfrequenzbereich erreichen. Deine maximale Herzfrequenz kannst du im Übrigen nach der folgenden Faustformel berechnen: 220 – Lebensalter.

Plyometrics
Bei Plyometrics handelt es sich um Übungen, die deine Muskeln binnen kurzer Zeit wiederholt einem rapiden Wechsel von Streching und Kontraktion aussetzen. Zu den in diesem Zusammenhang gebräuchlichstem Übungen zählen unter anderem Box Jumps. Ziel dieser Fitnessübungen ist es, neben der neuromuskulären Koordination die Explosivität der Kraftentfaltung zu steigern.

Elektrolyte
Damit deine Muskulatur optimal kontrahieren und sich danach wieder entspannen kann, benötigt dein Körper einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt. Unter dem Sammelbegriff Elektrolyte werden Mikronährstoffe wie Magnesium, Natrium, Chlor und Kalium zusammengefasst, die auch für zahlreiche andere stoffwechseltechnische Prozesse von erheblicher Relevanz sind. Dummerweise scheidet der Organismus diese Mikronährstoffe im Zuge des Trainings vermehrt durch den Schweiß aus, weshalb sie im Rahmen einer sportgerechten Ernährung insbesondere an Trainingstagen zugeführt werden sollten. Grüne Gemüsesorten sowie Früchte stellen eine hervorragende Elektrolytquelle dar.