{"id":6708,"date":"2017-02-03T07:57:38","date_gmt":"2017-02-03T07:57:38","guid":{"rendered":"https:\/\/fitnfemale.de\/ist-cardio-noetig-um-einen-moeglichst-niedrigen-koerperfettanteil-zu-erlangen-2\/"},"modified":"2017-02-03T07:57:38","modified_gmt":"2017-02-03T07:57:38","slug":"ist-cardio-noetig-um-einen-moeglichst-niedrigen-koerperfettanteil-zu-erlangen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/ist-cardio-noetig-um-einen-moeglichst-niedrigen-koerperfettanteil-zu-erlangen-2\/","title":{"rendered":"Ist Cardio n\u00f6tig, um einen m\u00f6glichst niedrigen K\u00f6rperfettanteil zu erlangen?"},"content":{"rendered":"<p>Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hast du schon einmal den Spruch &raquo;definiert wird in der K&uuml;che&laquo; geh&ouml;rt und hinterfragt, ob dies denn wirklich der Fall sein kann. Und tats&auml;chlich entspricht es der Realit&auml;t, dass der Gro&szlig;teil des Fettabbaus &uuml;ber die Ern&auml;hrung geregelt wird. Allerdings solltest du nicht dem Trugschluss aufsitzen, dass dies alleine der K&ouml;nigsweg w&auml;re, denn genau genommen ist auch die Ern&auml;hrung nur ein Teil eines ausgekl&uuml;gelten Gesamtkonzepts, um den K&ouml;rperfettanteil zu reduzieren und die Muskulatur zum Vorschein zu bringen. Wenn du deinen <strong>K&ouml;rperfettanteil<\/strong> wirklich deutlich reduzieren m&ouml;chtest, sodass die Definition deiner Muskeln bestm&ouml;glich hervortritt, musst du selbstredend auch einiges an Zeit im Kraftraum und beim Cardio-Training verbringen. Insbesondere im Hinblick auf das Cardio-Training existieren allerdings zahlreiche Missverst&auml;ndnisse und Mythen, die unter anderem auf Interviews mit bekannten Fitnessmodels zur&uuml;ckgehen, die davon berichten unz&auml;hlige Stunden Cardio-Training absolvieren zu m&uuml;ssen, um ihren K&ouml;rperfettanteil niedrig zu halten. Aber muss das wirklich sein oder geht es nicht auch anders? Im folgenden Artikel m&ouml;chten wir uns in dieses Spannungsfeld begeben und dich dar&uuml;ber aufkl&auml;ren, ob exzessives Cardio-Training wirklich notwendig ist, um einen m&ouml;glichst niedrigen K&ouml;rperfettanteil zu erhalten.<\/p>\n<h2>Was hat Cardio-Training also mit einem niedrigen K&ouml;rperfettanteil zutun?<\/h2>\n<p> Mit dem Zusammenhang zwischen dem Umfang und der Intensit&auml;t des Cardio-Trainings besch&auml;ftigt sich die Sportwissenschaft schon seit vielen Jahren und kommt diesbez&uuml;glich zu immer neuen Erkenntnissen, die sich insbesondere in der Vergangenheit aber immer wieder widersprachen. Eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Studie einer renommierten Universit&auml;t besch&auml;ftigte sich mit der Wettkampfvorbereitung von Natural-Bodybuildern hinsichtlich der Auswirkungen des Cardio-Trainings auf die K&ouml;rperkomposition. Im Detail betrachtete man die letzten Monate der Wettkampfvorbereitung, in denen es charakteristischerweise darum geht, die letzten Fettreserven loszuwerden, um einen extrem niedrigen K&ouml;rperfettanteil zu erreichen. Bezeichnenderweise reduzierten die an der Untersuchung beteiligten Sportler ihren K&ouml;rperfettgehalt binnen 14 Wochen von durchschnittlich 14 Prozent auf im Schnitt 7,2 Prozent. Dieses beachtliche Ergebnis erreichten die Sportler nicht nur durch eine kalorienreduzierte Ern&auml;hrung, sondern auch durch ein Cardio-Training, das pro Woche f&uuml;nf Einheiten mit einer Dauer von jeweils 40 Minuten umfasste. Was die Forscher in diesem Zusammenhang besonders verbl&uuml;ffte, war aber die Tatsache, dass der Anteil der Muskelmasse, die der Di&auml;t zum Opfer viel mit durchschnittlich 5,5 Kilogramm (also 43 Prozent des gesamten Gewichtsverlusts) deutlich gr&ouml;&szlig;er als erwartet ausfiel. Die Wissenschaftler vermuteten, dass dieser Effekt mit dem gr&ouml;&szlig;eren Kaloriendefizit zusammenh&auml;ngt, da die Sportler durch ihr exzessives Cardio-Training vorzuweisen hatten. Unter dem Strich liegt also die Vermutung nahe, dass exzessives Cardio-Training f&uuml;r die bestm&ouml;gliche Muskeldefinition also nicht gerade von Vorteil ist.<\/p>\n<h2>Woran kann es noch liegen?<\/h2>\n<p> Das erzeugte Kaloriendefizit ist jedoch nicht die einzige Ursache daf&uuml;r, dass exzessives Cardio-Training f&uuml;r die optimale Muskeldefinition eher kontraproduktiv ist. Eine Studie, die im Journal of Sports and Physical Fitness ver&ouml;ffentlich wurde, legt einen weiteren einleuchtenden Grund nahe. Es liegt in der Natur der Sache, dass Kraft- und Ausdauertraining den Organismus auf unterschiedliche Weise belasten und dementsprechend auch unterschiedliche Muskelfasern ansprechen, was sich ebenfalls auf die optische Entwicklung der Muskulatur auswirkt und damit dar&uuml;ber bestimmt, wie sehr sie sich im Rahmen eines sinkenden K&ouml;rperfettanteils unter der Haut abzeichnet. W&auml;hrend das Krafttraining in erster Linie die schnellzuckenden FT-Muskelfasern anspricht, die vergleichsweise volumin&ouml;s daherkommen, fokussiert sich das Ausdauertraining auf die sogenannten ST-Muskelfasern, die filigraner daherkommen. Dar&uuml;ber hinaus sind diese Muskelfasern, da sie auf die Erbringung von Ausdauerleistungen ausgelegt sind, auf Energieeffizienz ausgelegt und treten dementsprechend wenig dominant in Erscheinung. Unser Organismus ist weiterhin ein Wunder der Effizienz und versteht es daher sehr gut, sich an gegebene Anforderungen anzupassen. Hinsichtlich des Cardio-Trainings betrifft dies beispielsweise die Anpassung der Muskelfaserzusammensetzung an die gegebenen Belastungen. Wenn du es also mit dem Ausdauertraining &uuml;bertreibst, neigt dein Organismus dazu, vermehrt ST-Fasern auszubilden, wodurch das Muskelvolumen zugunsten der Ausdauer abnimmt. Sofern es dein Ziel ist, deine antrainierte Muskulatur bestm&ouml;glich zu definieren, ist zu viel Cardio-Training also pures Gift f&uuml;r deinen K&ouml;rper.<\/p>\n<h2>Welchen Einfluss hat die Intensit&auml;t des Trainings?<\/h2>\n<p> Eine andere Option, die im Rahmen des Fitnesssports ebenfalls besonders beliebt ist, um den K&ouml;rperfettanteil zu reduzieren, ist das <strong>High Intensity Intervall Training (HIIT)<\/strong>. Dieser Ansatz basiert auf dem Konzept, das Cardio-Training m&ouml;glichst kurz, dabei aber hochintensiv zu gestalten, womit die Nachteile der extremen Trainingsumf&auml;nge ad acta gelegt werden k&ouml;nnen. Genau genommen kommt das HIIT dem Belastungsprofil des konventionellen Krafttrainings sehr nahe, da die einschl&auml;gigen Belastungsmuster &auml;hnliche Muskelfasern beanspruchen und damit ausbilden. In der Folge neigt dein Organismus also deutlich weniger leicht dazu, die Faserzusammensetzung deiner Muskulatur zu Lasten der Muskeldefinition zu ver&auml;ndern. Allerdings ist auch das High Intensity Intervall Training nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um die optimale Reduktion des K&ouml;rperfettanteils geht. Das grunds&auml;tzliche Problem des HIIT-Trainings fu&szlig;t n&auml;mlich auf dem angesprochenen Belastungsmuster, da dieses deinen Organismus auf &auml;hnliche Weise beansprucht wie der Kraftsport und damit den Regenerationsaufwand erh&ouml;ht. Bedingt durch die zus&auml;tzliche und zudem vergleichsweise einseitige Belastung kommt es insbesondere in Verbindung mit einer Di&auml;t zur vermehrten Aussch&uuml;ttung von Stresshormonen und einer erh&ouml;hten Verletzungsanf&auml;lligkeit. Vor allem die Aussch&uuml;ttung von Stresshormonen hemmt den Fettabbau und hat im schlimmsten Fall negative Auswirkungen auf deine physische und kognitive Leistungsf&auml;higkeit. <\/p>\n<h2>Was solltest du also tun, wenn du einen niedrigen K&ouml;rperfettanteil erreichen m&ouml;chtest?<\/h2>\n<p> Unter dem Strich ist es also weder empfehlenswert das Cardio-Training besonders intensiv zu gestalten noch dabei auf extreme Umf&auml;nge zu setzen. Anstelle dessen ist es von essenzieller Bedeutung, einen guten Mittelweg zu finden, der vor allem dann an Bedeutung gewinnt, wenn du bereits einen vergleichsweise niedrigen K&ouml;rperfettanteil hast und dieser noch weiter absenken m&ouml;chtest. In der Folge ist es speziell in dieser Phase empfehlenswert, auf einen Trainingsumfang von gut drei bis maximal vier Stunden pro Woche zu setzen und sich dabei auf eine niedrige Intensit&auml;t zu konzentrieren. An dieser Stelle bietet es sich beispielsweise an, das Laufen durch leichtes Radfahren oder Walken zu ersetzen, um Kalorien zu verbrennen, deinen Organismus aber nicht mit zu gro&szlig;em Stress zu belasten. Vergiss aber nicht, dass das Cardio-Training alleine noch kein Erfolgsgarant ist, sondern ebenfalls nur ein Puzzleteil im Gesamtkonzept der K&ouml;rperfettreduktion.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hast du schon einmal den Spruch \u00bbdefiniert wird in der K\u00fcche\u00ab geh\u00f6rt und hinterfragt, ob dies denn wirklich der Fall sein kann. 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