{"id":6687,"date":"2017-01-29T18:18:21","date_gmt":"2017-01-29T18:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/fitnfemale.de\/ubertraining-das-koennen-die-konsequenzen-sein\/"},"modified":"2018-02-12T20:30:14","modified_gmt":"2018-02-12T19:30:14","slug":"ubertraining-das-koennen-die-konsequenzen-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/ubertraining-das-koennen-die-konsequenzen-sein\/","title":{"rendered":"\u00dcbertraining &#8211; das k\u00f6nnen die Konsequenzen sein"},"content":{"rendered":"<p>In Zeiten, in denen ein Superlativ das andere &uuml;bertrifft und sich das Rad des Lebens immer schneller zu drehen beginnt, wollen wir nat&uuml;rlich auch unsere Trainingsziele immer schneller erreichen. Beim Training gilt, wie in vielen anderen Bereichen des Lebens, allerdings das Prinzip, dass viel nicht immer viel hilft. Und das ist im Bezug auf das Training unabh&auml;ngig davon, ob du Muskulatur aufbauen oder etwas von deinem K&ouml;rperfett verlieren m&ouml;chtest. Ganz im Gegenteil kann zu h&auml;ufiges und intensives Training sogar sch&auml;dlich sein und dich in deinem Fortkommen behindern. Welche Konsequenzen das sogenannte &Uuml;bertraining genau hat, erf&auml;hrst du im folgenden Artikel.<\/p>\n<\/p>\n<h2>&Uuml;bertraining erh&ouml;ht die Verletzungsanf&auml;lligkeit<\/h2>\n<p> Hinter dem Begriff <strong>&Uuml;bertraining&nbsp;<\/strong>verbirgt sich schlicht eine dauerhafte &Uuml;berforderung des Organismus, die sich anhand verschiedenster Symptome ausdr&uuml;ckt. Sehr offensichtlich tritt das &Uuml;bertraining auf der k&ouml;rperlichen Ebene zutage, denn die mechanische &Uuml;berlastung von Muskeln, B&auml;ndern, Sehnen und Gelenken hat Folgen. Wer diesen Strukturen zwischen seinen Trainingseinheiten n&auml;mlich nicht gen&uuml;gend Zeit zur Erholung l&auml;sst, riskiert eine Sch&auml;digung des Gewebes. Warum das so ist, l&auml;sst sich leicht am Beispiel von Muskelgewebe erl&auml;utern. Nehmen wir an, dass du Muskulatur aufbauen m&ouml;chtest. Es ist dabei nur allzu verst&auml;ndlich, dass du so oft wie m&ouml;glich trainieren willst, um so viele Wachstumsreize wie m&ouml;glich zu setzen. Da sich deine Muskulatur allerdings nur in den Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten regeneriert und zum Wachsen bequemt, wirst du mit dem &raquo;Viel-hilft-viel&laquo;-Prinzip keine Erfolge erzielen.&nbsp;<strong><br \/> <\/strong> <br \/> Schlimmer noch, denn da die Muskulatur keine M&ouml;glichkeit erh&auml;lt, die durch das Training verursachten Mikroverletzungen zu regenerieren, steigt die Gefahr an, dass du dir bei der n&auml;chsten Belastung eine schwerwiegendere Verletzung des vorgesch&auml;digten Gewebes zuziehst. W&auml;hrend muskul&auml;re Verletzungen bereits in fr&uuml;hen Stadien des &Uuml;bertrainings auftreten k&ouml;nnen, kommt es h&auml;ufig sp&auml;ter erst du Sch&auml;digungen des passiven Bewegungsapparates. Allerdings sind &uuml;berlastungsbedingte Verletzungen von B&auml;ndern, Sehnen und Gelenken deutlich langwieriger. Alleine die ansteigende Verletzungsgefahr sollte also Anlass genug sein, &Uuml;bertraining konsequent zu vermeiden. <\/p>\n<h2>Dein Hormonhaushalt ger&auml;t aus den Fugen<\/h2>\n<p> Die direkt zu sp&uuml;renden k&ouml;rperlichen Konsequenzen sind allerdings nur eine Seite, denn der Stress des &Uuml;bertrainings hat viel weitreichendere Auswirkungen auf den Organismus. Denn wer seinen K&ouml;rper auf Dauer &uuml;berfordert, steigert auch sein pers&ouml;nliches Risiko f&uuml;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen und letztlich gar einen Herzinfarkt. Verursacht werden derartig ernsthafte Probleme und typische Symptome f&uuml;r das &Uuml;bertraining wie zum Beispiel extreme M&uuml;digkeit, Antriebslosigkeit, Schw&auml;che, Appetitlosigkeit und starke Stimmungsschwankungen durch einen aus den Fugen geratenen Hormonhaushalt.<br \/> Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Stresshormon Cortisol zu. Dieses Hormon ist nicht prinzipiell sch&auml;dlich, wird es doch immer dann ausgesch&uuml;ttet, wenn wir trainieren. Trainieren wir jedoch zu h&auml;ufig beziehungsweise zu h&auml;ufig mit zu hohen Intensit&auml;ten, produziert unser Organismus extrem gro&szlig;e Mengen an Cortisol, die nur langsam abgebaut werden k&ouml;nnen. Cortisol bewirkt im Organismus einen Anstieg der Leistungsbereitschaft, was evolutionsbedingt ein sehr wichtiger Punkt ist, denn nur so konnten unsere Vorfahren &uuml;berleben.&nbsp;<br \/> Zum Problem wird Cortisol erst dann, wenn es in zu hohen Konzentrationen auftritt, denn w&auml;hrend es einerseits die Leistungsbereitschaft f&ouml;rdert, hemmt es andererseits alle Prozesse, die mit der Regeneration zusammenh&auml;ngen. Dass ein solcher Zustand langfristig &auml;u&szlig;erst kontraproduktiv ist, liegt auf der Hand. Neben m&ouml;glichen Verletzungen durch unzureichende Regeneration und dem steigenden Risiko f&uuml;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen droht durch &Uuml;bertraining damit auch eine deutliche Schw&auml;chung des Immunsystems. Wie wissenschaftliche Untersuchungen belegen, f&uuml;hrt ein langfristig zu hoher Cortisol-Spiegel insbesondere bei Frauen zu einem erh&ouml;hten Risiko f&uuml;r chronisch verlaufende entz&uuml;ndliche Krankheiten, die sogar zur Ausbildung von Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis f&uuml;hren k&ouml;nnen. <\/p>\n<h2>Wie du &Uuml;bertraining vermeiden kannst<\/h2>\n<p> Die L&ouml;sung f&uuml;r das Problem des &Uuml;bertrainings ist eigentlich offensichtlich aber nicht leicht umzusetzen, denn speziell die Problematik des hohen Cortisol-Spiegels beruht nicht ausschlie&szlig;lich auf dem Training und der Trainingsh&auml;ufigkeit. Schlie&szlig;lich ist auch unser Alltag stressig genug, zumal wir versuchen Training, Familie, Freunde und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Um aber aus diesem Hamsterrad auszubrechen, solltest du dir ganz bewusst Ruhezeiten g&ouml;nnen und zu vermeintlichen gesellschaftlichen Verpflichtungen &ouml;fter auch einmal &raquo;Nein&laquo; sagen. Auch in puncto Training solltest du etwas k&uuml;rzertreten und deinem K&ouml;rper ausreichend Regeneration nach dem Training zugestehen.&nbsp;<br \/> Als Richtwert gilt hier ein Zeitraum von 48 Stunden Ruhezeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten f&uuml;r die <strong>gleiche K&ouml;rperpartie<\/strong> als guter Richtwert. Durch eine ausgewogene Ern&auml;hrung, die sich vorwiegend aus vollwertigen und frischen Lebensmitteln zusammensetzt, kannst du dem &Uuml;bertraining ebenso entgegenwirken wie durch ausreichend Schlaf. Da auch Schlafmangel einen starken Einfluss speziell auf den Cortisol-Spiegel hat, solltest du dir in Abh&auml;ngigkeit zum Schlafbed&uuml;rfnis deines K&ouml;rpers in jedem Fall sieben bis neun Stunden Nachtruhe g&ouml;nnen. So senkst du aber nicht nur den Cortisol-Spiegel, sondern verbesserst gleichzeitig auch deinen k&ouml;rperliche Regeneration, was wiederum f&ouml;rderlich f&uuml;r deine Trainingsziele ist.<\/p>\n<div class=\"woocommerce columns-5\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Konsequenzen das sogenannte \u00dcbertraining genau hat, erf\u00e4hrst du im folgenden Artikel.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":6688,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"slim_seo":{"title":"\u00dcbertraining - das k\u00f6nnen die Konsequenzen sein - FitNFemale\u00ae","description":"Welche Konsequenzen das sogenannte \u00dcbertraining genau hat, erf\u00e4hrst du im folgenden Artikel."},"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[688,691,35],"class_list":["post-6687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-training","tag-krafttraining","tag-muskeln","tag-workout"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6687"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}