{"id":6444,"date":"2017-04-30T12:36:15","date_gmt":"2017-04-30T11:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/fitnfemale.de\/6-regeln-mit-denen-du-deinen-koerper-nach-der-schwangerschaft-wieder-auf-vordermann-bringst-2\/"},"modified":"2017-11-01T21:17:31","modified_gmt":"2017-11-01T20:17:31","slug":"6-regeln-mit-denen-du-deinen-koerper-nach-der-schwangerschaft-wieder-auf-vordermann-bringst-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/6-regeln-mit-denen-du-deinen-koerper-nach-der-schwangerschaft-wieder-auf-vordermann-bringst-2\/","title":{"rendered":"6 Regeln, mit denen du deinen K\u00f6rper nach der Schwangerschaft wieder auf Vordermann bringst"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn dich die Geburt deines Kindes f&uuml;r eine Weile mit Gl&uuml;ckshormonen &uuml;berschwemmt, kommt doch irgendwann unweigerlich der Moment, in dem die Panik einsetzt, die noch vorhandenen Pfunde loszuwerden. Viele M&uuml;tter, die zuvor sportlich aktiv waren, verbringen schlaflose N&auml;chte damit, sich Strategien zu &uuml;berlegen, wie sie dieses Vorhaben am besten realisieren k&ouml;nnen. Der Stress, den das Leben mit einem Baby mit sich bringt, f&uuml;hrt aber nicht selten dazu, dass dieses Vorhaben scheitert. Um genau das zu verhindern, solltest du die folgenden sechs Regeln beachten. <\/p>\n<h2>1. Erhole dich zun&auml;chst von deiner Schwangerschaft <\/h2>\n<p> Oft setzt das Verlangen danach, eine Di&auml;t zu beginnen, gleich wenige Tage der Geburt ein. Genau das ist allerdings kontraproduktiv, zumal die Schwangerschaft f&uuml;r deinen K&ouml;rper extrem kraftraubend war und dein Organismus eine angemessene Zeit ben&ouml;tigt, im sich davon wieder zu erholen. Eine Di&auml;t stellt in diesem Zusammenhang nur zus&auml;tzlichen Stress dar. Stell also sicher, dass du in den ersten Wochen, ja vielleicht sogar den ersten zwei Monaten nach der Geburt ausreichend isst und dabei vor allem auf eine ausgewogene Ern&auml;hrung setzt. Damit unterst&uuml;tzt du n&auml;mlich nicht nur die Regeneration deines K&ouml;rpers, sondern auch die Produktion von Muttermilch, was, sofern du stillst, nat&uuml;rlich extrem wichtig ist. Gerade in diesem Bezug ist eine zu geringe Aufnahme von Fett nachteilig f&uuml;r die Qualit&auml;t der Muttermilch und damit auch f&uuml;r dein Kind. <\/p>\n<h2>2. Iss viele komplexe Kohlenhydrate <\/h2>\n<p> Auch wenn dein pers&ouml;nlicher Fokus noch auf deinem Neugeborenen liegt, kehren andere Einfl&uuml;sse wie dein Haushalt, dein Job oder auch die F&uuml;rsorge f&uuml;r eventuell bereits vorhandene Kinder zunehmend in deinen Alltag zur&uuml;ck. Das ist nat&uuml;rlich sehr kraftraubend, sodass du deinen Teller auch entsprechend mit energiereichen Lebensmitteln f&uuml;llen solltest. Am besten geht das mit komplexen Kohlenhydraten, die deinen Blutzuckerspiegel stabil halten und gro&szlig;e Schwankungen des Energielevels vermeiden. Beispielhaft zu nennen sind neben Gem&uuml;se und H&uuml;lsenfr&uuml;chten selbstredend Vollkornprodukte, Naturreis, Kartoffeln, Haferflocken oder Vollkornpasta. Hochglyk&auml;mische Kohlenhydratquellen wie gezuckerte Softdrinks, S&uuml;&szlig;igkeiten oder Kuchen solltest du hingegen vermeiden, auch wenn der Alltagsstress dein Verlangen steigen l&auml;sst. <\/p>\n<h2>3. Mach gesunde Fette zu deinen Freunden <\/h2>\n<p> Die positiven Einfl&uuml;sse, die unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren auf deinen Organismus haben, sind gro&szlig;, denn speziell nach einer Schwangerschaft sind Omega-3-Fetts&auml;uren von unsch&auml;tzbarer Bedeutung f&uuml;r deinen Stoffwechsel. Im Detail betrifft dies die Docosahexaens&auml;ure, kurz DHA, die eine tragende Rolle bei der Entwicklung des fr&uuml;hkindlichen Nervensystems spielt. Da die Menge, die du an DHA &uuml;ber die Nahrung aufnimmst, in ihrem relativen Anteil direkt in die Muttermilch &uuml;bertragen wird, tust du deinem Kind mit jedem Milligramm DHA, das du zu dir nimmst, etwas Gutes. Der Zusammenhang zwischen dieser Fetts&auml;ure und der Entwicklung des Nervensystems ist indes bereits wissenschaftlich belegt, denn die Kinder von stillenden M&uuml;ttern mit einem hohen DHA-Anteil in der Ern&auml;hrung wiesen ein deutlich h&ouml;heres Ma&szlig; an Aufmerksamkeit auf. Du hast dabei die Wahl, ob du auf Nahrungserg&auml;nzungsmittel mit einem hohen Omega-3-Anteil oder auf nat&uuml;rliche Quellen wie Wildlachs, Lein&ouml;l oder Waln&uuml;sse zur&uuml;ckgreifen m&ouml;chtest. Wichtig ist, dass der Anteil an DHA bei mindestens 200 Milligramm pro Tag liegt. <\/p>\n<h2>4. Behalte einen hohen Proteinkonsum bei <\/h2>\n<p> Dass das Wachstum deines Babys eine zus&auml;tzliche Proteinzufuhr erforderlich gemacht hat, liegt auf der Hand. Falle aber nicht auf den Trugschluss herein, dass dieser Bedarf unmittelbar nach der Schwangerschaft signifikant sinkt. Ganz im Gegenteil, denn nach der Geburt hat die Regeneration deines K&ouml;rpers oberste Priorit&auml;t. Achte also darauf, dass du weiterhin mindestens 1,5 Gramm Protein pro Tag und Kilogramm K&ouml;rpergewicht zu dir nimmst. Nicht minder bedeutsam ist es, dass du das Protein &uuml;ber den Tag verteilt alle 3-4 Stunde in Portionsgr&ouml;&szlig;en von 25-35 Gramm zu dir nimmst, um somit f&uuml;r eine konstante Eiwei&szlig;verf&uuml;gbarkeit zu sorgen. Damit unterst&uuml;tzt du aber nicht nur deine Regeneration, sondern pushst auch deinen Stoffwechsel und verhinderst, dass dein K&ouml;rper im Rahmen deiner Di&auml;t hart verdiente Muskelmasse abbaut. Neben fettigen Proteinquellen, die dich mit Omega-3-Fetts&auml;uren versorgen, solltest du vorwiegend auf magere Eiwei&szlig;lieferanten wie Gefl&uuml;gel, Magerquark, Rindfleisch oder wei&szlig;en Fisch bauen. <\/p>\n<h2>5. Trinken, trinken, trinken <\/h2>\n<p> Insbesondere, wenn du zu den M&uuml;ttern geh&ouml;rst, die es vorziehen, ihr Kind nach der Schwangerschaft zu stillen, l&auml;ufst du bedingt durch den stetigen Fl&uuml;ssigkeitsverlust Gefahr, zu dehydrieren. Da das nat&uuml;rlich so ziemlich jeden Stoffwechselprozess in deinem K&ouml;rper negativ beeintr&auml;chtigt, zu falschem Hungerempfinden, sinkender Leistungsf&auml;higkeit im Training und nicht zuletzt zu einer niedrigeren Muttermilchproduktion f&uuml;hrt, solltest du Dehydration in jedem Fall verhindern. Um die empfohlene t&auml;gliche Trinkmenge von mindestens einem Liter Wasser pro 20 Kilogramm K&ouml;rpergewicht zu erreichen, macht es Sinn, wenn du dir zun&auml;chst einen Trinkplan erstellst. Setze dir trinkmengenm&auml;&szlig;ige Ziele, die du zu im Vorfeld definierten Tageszeitenerreichen m&ouml;chtest, denn damit wird das Unterfangen deutlich einfacher. Achte aber vor allem auf die Regelm&auml;&szlig;igkeit, denn gro&szlig;e Mengen in kurzer Zeit zu trinken, f&uuml;hrt nur dazu, dass die Fl&uuml;ssigkeit gr&ouml;&szlig;tenteils wieder ausgeschieden wird, da dein K&ouml;rper nicht dazu in der Lage ist, diese so schnell in das Gewebe aufzunehmen. <\/p>\n<h2>6. Je fr&uuml;her du wieder aktiv wirst, desto besser <\/h2>\n<p> Es wird ebenso wie in der Schwangerschaft auch danach einige Menge an Tagen geben, an denen du alles andere als Bewegung im Sinn hast und dich am liebsten den ganzen Tag unter der Bettdecke verkriechen m&ouml;chtest. Wenn es aber dein &uuml;bergeordnetes Ziel ist, und das ist es nat&uuml;rlich, deinen Schwangerschaftsbauch wieder loszuwerden, musst du alle Willenskraft aufbringen und dich an dieser Stelle &uuml;berwinden. Sobald du es einmal geschafft hast, wirst du merken, wie gut dir die Bewegung tut und wie energiegeladen du durch den Rest des Tages gehst. Fang aber langsam an, indem du zwei bis drei Workouts pro Woche planst, im Rahmen derer du dich vorwiegend mit &Uuml;bungen oder Sportarten besch&auml;ftigst, die dir am meisten Spa&szlig; machen. Es muss also nicht unbedingt die Krafteinheit im Gym oder die Runde auf dem Laufband sein, denn ein Badminton-Match mit Freunden oder eine entspannte Walking-Runde tut es in der Regel auch. Und wenn einmal gar nichts gehen sollte, kannst du immer noch mit schmutzigen Tricks arbeiten und dich nach dem Training mit ein wenig Wellness oder einer s&uuml;&szlig;en S&uuml;nde belohnen. Diese darf nat&uuml;rlich nicht zu gro&szlig; ausfallen. Ein letzter Tipp zum Schluss Wenn du dein Baby stillst, haben wir gute Nachrichten f&uuml;r dich, denn wie eine im American Journal of Clinical Nutrition publizierte Studie belegt, f&uuml;hrt das Stillen zu einem zus&auml;tzlichen Energiedefizit von 300-500 Kilokalorien pro Tag. Diesen Fakt solltest du im Rahmen deiner Ern&auml;hrungsplanung selbstverst&auml;ndlich ber&uuml;cksichtigen, um auch kein allzu gro&szlig;es Kaloriendefizit zu erzeugen, das deinen Stoffwechsel im schlimmsten Fall verlangsamt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn dich die Geburt deines Kindes f\u00fcr eine Weile mit Gl\u00fcckshormonen \u00fcberschwemmt, kommt doch irgendwann unweigerlich der Moment, in dem die Panik einsetzt, die noch vorhandenen Pfunde loszuwerden. 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