{"id":6437,"date":"2017-01-29T10:01:06","date_gmt":"2017-01-29T10:01:06","guid":{"rendered":"https:\/\/fitnfemale.de\/weshalb-schlafmangel-dick-machen-kann-2\/"},"modified":"2020-04-29T10:18:25","modified_gmt":"2020-04-29T09:18:25","slug":"weshalb-schlafmangel-dick-machen-kann-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/weshalb-schlafmangel-dick-machen-kann-2\/","title":{"rendered":"Weshalb Schlafmangel dick machen kann"},"content":{"rendered":"<p>Wenn wir uns den Deutschen Michel mit seinem Schlafanzug, der Schlafm\u00fctze und seiner Nachtkerze so ansehen, k\u00f6nnte man glatt annehmen, dass wir ein Volk der Langschl\u00e4fer und Schlafm\u00fctzen sind. Wenn wir aktuellen Zahlen Glauben schenken wollen, ist das jedoch nicht der Fall. Wir scheinen n\u00e4mlich tats\u00e4chlich etwas gegen einen geruhsamen <strong>Schlaf<\/strong> zu haben. W\u00e4hrend unsere durchschnittliche Schlafdauer im Jahr 1960 n\u00e4mlich noch rund 8 Stunden betrug, ist sie bis heute auf nicht einmal 6,5 Stunden abgest\u00fctzt.<\/p>\n<p>Wir sind mit diesem Ph\u00e4nomen allerdings nicht allein, denn wie eine im Diabetology &amp; Metabolic Syndrome Journal im Jahr 2015 ver\u00f6ffentlichte Studie belegt, schlafen 30 Prozent der US-Amerikaner sogar deutlich weniger als sechs Stunden pro Nacht. Genau diese zunehmende Schlaflosigkeit wird allerdings zunehmende zu einem Problem, denn viele Menschen verstehen nicht, dass der Schlaf unbedingt n\u00f6tig ist, damit sich unser Geist ausruhen und unser K\u00f6rper vern\u00fcnftig regenerieren kann. Insbesondere f\u00fcr Sportler k\u00f6nnen die Folgen fatal sein, denn ein schlechter oder zu kurzer Schlaf kann zahlreiche Stoffwechselprozesse negativ beeinflussen. Das betrifft neben der Regulation des Hungergef\u00fchls auch die Regulation des K\u00f6rperfettanteils.<\/p>\n<h2>Je weniger du schl\u00e4fst, desto mehr Kalorien stopfst du in dich hinein<\/h2>\n<p>Um zu verstehen, welchen Einfluss der Schlaf auf die Gewichtszunahme hat, ist es mindestens ebenso bedeutend, den Zusammenhang zwischen Hunger und Appetit zu begreifen. Hunger entsteht immer dann, wenn dein K\u00f6rper tats\u00e4chlich Energie beziehungsweise essentielle N\u00e4hrstoffe ben\u00f6tigt. Es handelt sich also um eine physikalische Notwendigkeit. Appetit hingegen ist eine rein mentale Angelegenheit, die einfach das Verlangen etwas zu essen ausdr\u00fcckt, ganz gleich, ob dein K\u00f6rper wirklich N\u00e4hrstoffe ben\u00f6tigt oder nicht. Schlafmangel st\u00f6rt das empfindliche Gleichgewicht zwischen Hunger und Appetit, was, sofern der Schlafmangel lange genug anh\u00e4lt, schwerwiegende Folgen f\u00fcr deine Figur haben kann. Eine im Jahr 2004 durchgef\u00fchrte Untersuchung nahm sich dieser Frage an und setzte 12 gesunde und normalgewichtige M\u00e4nner eine Weile einem Schlafmangel aus, indem man diesen lediglich 4,5 bis 5 Stunden Schlaf pro Nacht g\u00f6nnte. W\u00e4hrend dieser Zeit kontrollierten die Wissenschaftler die Kalorienaufnahme der Probanden. Sie fanden heraus, dass der Schlafmangel die Blutkonzentration des S\u00e4ttigungshormons Leptin um 18 Prozent reduzierte. Gleichzeitig stieg die Blutkonzentration des Hungerhormons Ghrelin um rund 28 Prozent an. Unter dem Strich f\u00fchrte diese Schieflage im Hormonhaushalt dazu, dass die Studienteilnehmer \u00fcber den Tag hinweg deutlich mehr au\u00dfen als gew\u00f6hnlich.<\/p>\n<h2>M\u00fcdigkeit beeinflusst, was du isst und wann du isst<\/h2>\n<p>Es mag vielleicht ein bisschen seltsam erscheinen, aber die Verbindung zwischen mangelndem Schlaf und dem Drang danach, mehr zu essen, macht durchaus Sinn. Wenn du n\u00e4mlich weniger schl\u00e4fst, bist du auch automatisch l\u00e4nger wach. Damit verbraucht dein K\u00f6rper auch unweigerlich mehr Energie, um alle Stoffwechselfunktionen entsprechend zum Laufen zu bringen. In Kombination mit der Schieflage deines Hormonspiegels kommt es dazu, dass du mehr isst, als du brauchst. Noch viel interessanter ist aber, dass der Schlafmangel auch beeinflusst, was du isst. M\u00fcde Menschen neigen n\u00e4mlich dazu, \u00fcber den Tag hinweg deutlich kohlenhydratbetonter zu essen und eine extreme Vorliebe f\u00fcr s\u00fc\u00dfe Dinge zu entwickeln, die zu allem \u00dcberfluss auch noch gerne in den Abendstunden vernascht werden. Studien haben gezeigt, dass der abendliche Konsum von Lebensmitteln mit einer hohen Energiedichte die unerw\u00fcnschte Gewichtszunahme beg\u00fcnstigen kann. Das liegt insbesondere daran, dass dein Stoffwechsel gegen Abend herunterf\u00e4hrt und die noch zur Verf\u00fcgung stehenden Kalorien nicht mehr zu effektiv verbrennen kann, wie dies beispielsweise mittags der Fall ist. Unter dem Strich landet ein Gro\u00dfteil der Kalorien also direkt in Form von K\u00f6rperfett auf deinen Rippen.<\/p>\n<h2>Schlechte Nachrichten f\u00fcr deine K\u00f6rperkomposition<\/h2>\n<p>Und noch einmal schlechte Nachrichten f\u00fcr dich, denn auch zwischen anhaltendem Schlafmangel und dem K\u00f6rperfettanteil gibt es einen direkten Zusammenhang. Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2010 teilte man \u00fcbergewichtige Probanden in zwei Gruppen ein, die entweder 5,5 oder 8,5 Stunden schliefen, w\u00e4hrend die Wissenschaftler die Ern\u00e4hrung so einstellten, dass ein 10-prozentiges Kaloriendefizit bestand. W\u00e4hrend dieser Di\u00e4t nahmen beide Gruppen gleich viel Gewicht ab. Der wirklich interessante Faktor ist jedoch, dass die Probandengruppe, die im Durchschnitt lediglich 5,5 Stunden Schlaf bekam, deutlich mehr magere K\u00f6rpermasse verloren hat, als die Gruppe, die l\u00e4nger schlafen konnte. Gerade, wenn es dir darum geht, deine Form zu optimieren und so viel Muskulatur wie m\u00f6glich zu erhalten, ist das nat\u00fcrlich das Letzte, was du willst. Eine weitere Untersuchung st\u00fctzt dieses Ergebnis. Im Zuge dieser Studie bekamen 19 Probanden eine Schlafdauer von 7-7,5 Stunden zugestanden, bis bei einigen die Schlafdauer um 90 Minuten reduziert wurde. In der ersten Woche verloren die Testpersonen mit dem geringeren Schlafvolumen mehr Gewicht als die Personen der Vergleichsgruppe. W\u00e4hrend der darauf folgenden Wochen stieg das Gewicht der Probanden mit Schlafdefizit wieder, was zum Teil auf eine Zunahme von K\u00f6rperfett zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Und das trotz Kaloriendefizit.<\/p>\n<h2>Wie viel Schlaf brauchst du also wirklich?<\/h2>\n<p>Am Ende des Tages stellt sich uns also unweigerlich die Frage danach, wie lange wir eigentlich schlafen sollten, um einen dauerhaften Schlafmangel und damit auch die negativen Einfl\u00fcsse des Schlafmangels auf K\u00f6rpergewicht und K\u00f6rperfettanteil zu umgehen. Und weil unser K\u00f6rper so herzlich kompliziert ist, l\u00e4sst sich diese Frage nicht pauschal beantworten. In der Wissenschaft spricht man jedoch von einem Bereich zwischen 7 und 9 Stunden. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sich deine optimale Schlafdauer auch in diesem Bereich befindet. Herausfinden kannst du es also nur, wenn du ein wenig herumexperimentierst und innerhalb dieser Spanne die f\u00fcr dich ideale Schlafdauer ermittelst. Nat\u00fcrlich ist es nicht schlimm, wenn du ab und an davon abweichst. Unterschreiten solltest du deine individuelle Mindestschlafdauer allerdings nicht regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<div class=\"row row-collapse row-full-width\"  id=\"row-1038039843\">\n\n\t<div id=\"col-736009947\" class=\"col medium-4 large-4\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\t\n  \n    <div class=\"row large-columns-1 medium-columns- small-columns- row-small slider row-slider slider-nav-reveal slider-nav-push\"  data-flickity-options='{&quot;imagesLoaded&quot;: true, &quot;groupCells&quot;: &quot;100%&quot;, &quot;dragThreshold&quot; : 5, &quot;cellAlign&quot;: &quot;left&quot;,&quot;wrapAround&quot;: true,&quot;prevNextButtons&quot;: true,&quot;percentPosition&quot;: true,&quot;pageDots&quot;: false, &quot;rightToLeft&quot;: false, &quot;autoPlay&quot; : false}' >\n\n  \n\t     <\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n\t<div id=\"col-954615446\" class=\"col medium-8 large-8\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n<h2>Time to Sleep<\/h2>\n<p> ist ein Drinkpulver, welches vor dem Schlafengehen oder bei Stress eingenommen werden kann. Durch seine hochwertigen und bew\u00e4hrten Inhaltsstoffe wie GABA, L-Glutamin, Melatonin, Magnesium, Inositol und L-Theanin hilft es deinem K\u00f6rper zu entspannen, runterzufahren sowie besser ein- und durchzuschlafen. Nach einer intensiven Trainingseinheit oder einem anstrengenden Tag ist erholsamer Schlaf sehr wichtig f\u00fcr die Regeneration. TIME TO SLEEP ist die Weiterentwicklung vom Produkt KEEP CALM &amp; RELAX. Alle, die den Vorg\u00e4nger schon gut fanden, werden dieses Sleep &amp; Recover Produkt lieben!<\/p>\n<a href=\"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/produkt\/time-to-sleep-keep-calm-relax\/\" class=\"button primary expand\" >\n\t\t<span>Time to Sleep<\/span>\n\t<i class=\"icon-expand\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a>\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir uns den Deutschen Michel mit seinem Schlafanzug, der Schlafm\u00fctze und seiner Nachtkerze so ansehen, k\u00f6nnte man glatt annehmen, dass wir ein Volk der Langschl\u00e4fer und Schlafm\u00fctzen sind. 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