{"id":2108,"date":"2017-02-07T09:56:39","date_gmt":"2017-02-07T09:56:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitnfemale.de\/?p=2108"},"modified":"2018-05-04T20:14:56","modified_gmt":"2018-05-04T19:14:56","slug":"5-grunde-weshalb-das-gewicht-auf-der-waage-schwanken-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/5-grunde-weshalb-das-gewicht-auf-der-waage-schwanken-kann\/","title":{"rendered":"5 Gr\u00fcnde, weshalb das Gewicht auf der Waage schwanken kann"},"content":{"rendered":"<p>Viele von uns kennen diese Situation. Jedes Mal, wenn wir auf die <strong>Waage<\/strong> steigen und unseren Blick nach unten auf das Display richten, trifft uns der Schlag und wir zerbrechen uns den Kopf dar&uuml;ber, warum dort pl&ouml;tzlich drei Kilogramm mehr auf der Anzeige prangen. Am Training kann es nicht liegen. An der Ern&auml;hrung auch nicht, schlie&szlig;lich wird jede Kalorie akribisch aufgeschrieben wie der t&auml;gliche Kalorienverbrauch. Bevor du dich aber verr&uuml;ckt machst und an deinem Trainings- oder Ern&auml;hrungskonzept zweifelst, wollen wir dir f&uuml;nf Gr&uuml;nde daf&uuml;r nennen, dass dein Gewicht auf der Waage schwankt. <\/p>\n<h2>Grund 1 &#8211; Ein Ungleichgewicht im Natrium\/Wasser-Haushalt<\/h2>\n<p> Dein Salzkonsum hat einen erheblichen Einfluss auf den Wassergehalt deines K&ouml;rpers. Das liegt in erster Linie daran, dass das darin enthaltene Natrium Wasser an sich bindet und in deine Zellen verfrachtet. Konsumierst du also mehr Salz als gew&ouml;hnlich, wird dein K&ouml;rper vor&uuml;bergehend mehr Wasser binden, um die normale Natriumkonzentration im K&ouml;rper wiederherzustellen. Das kann laut einer im British Journal of Nutrition ver&ouml;ffentlichten Studie eine Gewichtszunahme von bis zu 1,5 Kilogramm zur Folge haben. Bevor du aber deinen Salzkonsum v&ouml;llig zusammenstreichst, solltest du eines wissen: Natrium hat viele essentielle Aufgaben im K&ouml;rper. Darunter etwa die Aufrechterhaltung des Blutvolumens, die Regulation von Nerven- und Hirnfunktionen sowie die Steuerung der Muskelkontraktion. Du solltest daher darauf achten, dass dein t&auml;glicher Natriumkonsum zwischen 1.500 und 2.300 Milligramm liegt. Wichtig ist dies vor allem aufgrund der Tatsache, dass du &uuml;ber den Schwei&szlig; beim Training enorme Mengen an Natrium verlierst. Wenn du beispielsweise w&auml;hrend eines 60-min&uuml;tigen Workouts im Sommer stark schwitzt, verlierst du neben einem Liter Wasser auch gut 1.000 Milligramm Natrium. Diesen Verlust musst Du in jedem Fall ausgleichen, um deinen Elektrolytgehalt im Blut wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Unter dem Strich kannst du derartige Schwankungen auf der Waage aber enttarnen, wenn sie nach dem Konsum sehr salziger Lebensmittel auftreten. Diese Schwankungen gleichen sich im Verlauf einiger Tage allerdings aus. <\/p>\n<h2> Grund 2 &#8211; Dein Darm ist noch prall gef&uuml;llt <\/h2>\n<p> Ein sehr profaner Grund, an den du vielleicht nicht unbedingt sofort denkst, ist ein noch immer prall mit den Nahrungsresten der letzten Zeit gef&uuml;llter Darm. Wenn du also in letzter Zeit eine sehr gro&szlig;e Mahlzeit zu dir genommen oder in den vergangenen 24 Stunden keinen Stuhlgang hattest, dann kannst du dir ziemlich sicher sein, dass der Gewichtsanstieg auf einen vollen Darm zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Dementsprechend solltest du beim Wiegen immer gleiche Bedingungen schaffen, sodass die Ergebnisse auch wirklich vergleichbar sind. Sehr empfehlenswert ist das regelm&auml;&szlig;ige Wiegen nach der Morgentoilette im n&uuml;chternen Zustand. Wenn du des &Ouml;fteren Verdauungsprobleme hast, die einen unregelm&auml;&szlig;igen Stuhlgang verursachen, kannst du dem mit einer ausreichenden Ballaststoffaufnahme entgegenwirken. Ideal sind 25-40 Gramm Ballaststoffe pro Tag. Diese weichen den Stuhl auf und k&ouml;nnen dar&uuml;ber hinaus weitere Vorteile haben. Darunter etwa die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels. <\/p>\n<h2>Grund 3 &#8211; Die Kohlenhydratspeicher sind voll <\/h2>\n<p> Wenn du mehr Kohlenhydrate gegessen hast als &uuml;blich respektive deutlich mehr Kohlenhydrate als an dem Tag, an dem du dich zuletzt gewogen hast, ist eine pl&ouml;tzliche Gewichtszunahme in der Regel auf diese zus&auml;tzlichen Kohlenhydrate zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Diese Extrakohlenhydrate werden in Form von Glykogen in der Leber und in der Muskulatur gespeichert. Je nachdem, wie muskul&ouml;s du bist, werden alleine in der Skelettmuskulatur zwischen 400 und 600 Gramm Kohlenhydrate gelagert. Insbesondere im Fall des Muskelglykogens ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, zumal jedes Gramm Muskelglykogen 3-4 Gramm Wasser an sich bindet. Multiplizierst du nun die Kapazit&auml;t deiner Muskelglykogenspeicher mit der Menge an Wasser, die das Glykogen an sich bindet, kommst du auf ein stolzes Gewicht von 1.600 bis 2.400 Gramm. Da der Ladezustand unserer Kohlenhydratspeicher ebenso schwankt, wie der Ladezustand unserer Smartphones, greift aus Gr&uuml;nden der Vergleichbarkeit des Ergebnisses auf der Anzeige wieder die Regel, dass du dich zu festen Zeitpunkten wiegst und nur diese Ergebnisse vergleichst. <\/p>\n<h2>Grund 4 &#8211; Deine Hormone &auml;rgern dich <\/h2>\n<p> Deine Hormone k&ouml;nnen ebenfalls einen starken Einfluss auf die Entwicklung deines Gewichts haben. Dies betrifft beispielsweise das Cortisol. Ist dein Cortisolspiegel erh&ouml;ht, f&uuml;hrt dies unter anderem zu einer h&ouml;heren Einlagerung von Natrium, was, wie wir eingangs erw&auml;hnt haben, wieder zu Wassereinlagerungen f&uuml;hrt. Einen &auml;hnlichen Effekt kann ein hoher &Ouml;strogenspiegel haben, denn auch dieses Hormon neigt dazu Wasser anzuziehen, wie das Licht die Motten. Das ist im &Uuml;brigen auch der Grund daf&uuml;r, dass dein Gewicht w&auml;hrend des Menstruationszyklus mitunter um bis zu 2,5 Kilogramm schwankt. Mach dich also nicht verr&uuml;ckt, denn sp&auml;testens, wenn du dein Gewicht &uuml;ber mehrere Monate hinweg zu den gleichen Tageszeiten &uuml;berwachst, wirst du diese systematischen Schwankungen erkennen und deutlich gelassener damit umgehen. <\/p>\n<h2>Grund 5 &#8211; Dein K&ouml;rper erholt sich von einem harten Workout <\/h2>\n<p> Wusstest du, dass ein sehr intensives Workout zu einer kurzzeitigen Gewichtszunahme f&uuml;hrt? Klingt paradox oder? Ist es aber nicht, denn das harte Training verursacht kleine schmerzende Risse in den Muskelfasern, die dir sicherlich besser als Muskelkater bekannt sind. Diese Mikroverletzungen Entz&uuml;ndungen sich, was sowohl zu Schmerzen als auch zur Wassereinlagerung zwischen den einzelnen Muskelzellen f&uuml;hrt. Diese Schwellungen lagern dementsprechend Wasser in der Muskulatur ein, bis der Muskelkater abgeklungen ist. Je nachdem, wie hart dein Training war, dauert dieser Zustand zwischen drei und vier Tagen an. Eine im Jahr 2003 im The Journal of Strength &#038; Conditioning Research ver&ouml;ffentlichte Studie konnte bei sehr intensiven Workouts sogar eine Dauer von bis zu 10 Tagen nachweisen. Wenn du also einen starken Muskelkater hast, musst du beim Gang auf die Waage mit einem h&ouml;heren Gewicht rechnen. Allerdings erledigt sich das Thema nach kurzer Zeit wieder von selbst. <\/p>\n<h2>Fazit <\/h2>\n<p> Auch wenn dich die Gewichtszunahme vielleicht fuchsig machen wird, so macht es im Gegenzug keinen Sinn, dass du k&uuml;nstliche Anstrengungen unternimmst, um diese Faktoren auszublenden. Solange du dich an deinen Training- und Ern&auml;hrungsplan h&auml;ltst, l&auml;uft in der Regel alles in seinen gewollten Bahnen. Nutze zus&auml;tzlich zur &Uuml;berwachung deiner Fortschritte Kraft- und Leistungswerte, einen Hautfaltenkaliper zur K&ouml;rperfettmessung oder schlicht deinen Spiegel, denn die Waage erz&auml;hlt dir meist nur die halbe Wahrheit.<\/p>\n<div class=\"woocommerce columns-4\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele von uns kennen diese Situation. Jedes Mal, wenn wir auf die Waage steigen und unseren Blick nach unten auf das Display richten, trifft uns der Schlag und wir zerbrechen uns den Kopf dar\u00fcber, warum dort pl\u00f6tzlich drei Kilogramm mehr auf der Anzeige prangen. Am Training kann es nicht liegen. 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