{"id":1692,"date":"2017-02-09T07:46:03","date_gmt":"2017-02-09T07:46:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fitnfemale.de\/?p=1692"},"modified":"2017-10-01T06:39:47","modified_gmt":"2017-10-01T06:39:47","slug":"so-startest-du-nach-einem-kaiserschnitt-wieder-mit-dem-training","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitnfemale.com\/deu\/so-startest-du-nach-einem-kaiserschnitt-wieder-mit-dem-training\/","title":{"rendered":"So startest du nach einem Kaiserschnitt wieder mit dem Training"},"content":{"rendered":"<p>&Uuml;ber den <strong>Kaiserschnitt<\/strong> zu sprechen, kann eine ledige Angelegenheit sein. Dabei spielen der Eingriff selbst und die sp&auml;ter bleibende Narbe dank modernster OP-Techniken eine immer geringere Rolle. Unangenehm sind der teilweise enorme Mangel an Aufkl&auml;rung &uuml;ber das Thema sowie die unzureichenden Ressourcen an begleitender Betreuung nach der Operation. &nbsp;<br \/> Wenn du Gl&uuml;ck hast, wird dir erz&auml;hlt, du solltest in den ersten sechs Wochen nach dem Kaiserschnitt nichts Schweres heben, kein Auto fahren und auf Sport verzichten. Ist das alles? Wie sieht es mit Physiotherapien, Anleitungen f&uuml;r den Notfall und Ratschl&auml;ge f&uuml;r spezielle Bewegungs&uuml;bungen aus? Du brauchst mehr Informationen. Nur ein &quot;Alles Gute&quot; bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ist etwas wenig. <\/p>\n<h2>Was passiert bei dem Eingriff?<\/h2>\n<p> Ein Kaiserschnitt kann geplant (z. B. bei einer Stei&szlig;lage) oder ungeplant (u. a. bei Komplikationen w&auml;hrend der Geburt) durchgef&uuml;hrt werden. In jedem Fall durchtrennt der Arzt zun&auml;chst Haut, Fettzellen, Bindegewebe und Teile der Bauchh&ouml;hle. Anschlie&szlig;end werden die Bauchmuskeln auseinandergedr&uuml;ckt und ggf. eingeschnitten. Da die Blase den Zugang zur Geb&auml;rmutter versperrt, wird sie nach unten gedr&uuml;ckt. Mit einem m&ouml;glichst kleinen Schnitt &ouml;ffnet der Arzt die Geb&auml;rmutter, um das Baby und wenig sp&auml;ter die Plazenta herauszunehmen. <br \/> Ist das Kind auf der Welt, wirst du wieder &quot;zugemacht&quot;. In umgekehrter Reihenfolge werden Geb&auml;rmutter, Bauchmuskeln, Bauchmuskeln und Haut vern&auml;ht. Selbstaufl&ouml;sende F&auml;den halten in mehreren Schichten die verletzten Bereiche. Mit dem Heilungsprozess entstehen folglich in entsprechend vielen Ebenen Narben. <\/p>\n<h2>In sechs Wochen geheilt?<\/h2>\n<p> Nicht so schnell. Wie oben angedeutet, handelt es sich beim Kaiserschnitt um einen alles andere als schonenden Eingriff. Es wird dabei nicht nur deine Haut aufgeschnitten. Der Arzt verschiebt Organe, &ouml;ffnet die Bauchh&ouml;hle und vieles mehr. Ausreichend Ruhezeit und gen&uuml;gend Erholung sind unerl&auml;sslich. Du musst geduldig sein und in deinen K&ouml;rper hineinhorchen. F&auml;ngst du zu fr&uuml;h an, wieder Sport zu machen oder schwere Dinge zu heben, kann das schwerwiegende Folgen f&uuml;r dein ganzes Leben haben. Hab keine Eile. Gib deinem Organismus die Zeit, die er braucht, um die Wunden komplett auszuheilen. <br \/> Du wei&szlig;t selbst am besten, wie schnell oder langsam eine Verletzung bei dir normalerweise abklingt. Bei einem Kaiserschnitt wird es h&ouml;chstwahrscheinlich analog ablaufen. Eine Garantie ist dies aber nicht. <br \/> Generell kannst du diese OP mit einer komplizierteren Knieoperation vergleichen, die eine Heilungsdauer von neun bis zw&ouml;lf Monaten hat. Lass dir von deinem Chirurgen einen Plan ausarbeiten, den du anschlie&szlig;end mit deinem Physiotherapeuten verfeinern kannst. Du brauchst einen Zeitplan, um zu deinen fr&uuml;heren Aktivit&auml;ten gefahrlos zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen. Nur so sollte ein Kaiserschnitt post-operativ behandelt werden. <\/p>\n<h2>Der Schein kann tr&uuml;gen: Au&szlig;en heil, innen noch nicht<\/h2>\n<p> Weiter unten wird dir gezeigt, wie du die Besonderheiten bei der R&uuml;ckkehr zum Alltag nach einem Kaiserschnitt bew&auml;ltigen kannst. Denk dabei immer daran, dass der Heilungsverlauf nicht nach sechs Wochen abgeschlossen sein wird. Die Haut ist weniger anspruchsvoll und regeneriert am schnellsten. Von au&szlig;en betrachtet, wird die Wunde deutlich fr&uuml;her &quot;heil&quot; aussehen. Doch in den tieferen Schichten ben&ouml;tigt dein K&ouml;rper mehr Zeit, das dortige Gewebe zu vernarben. <br \/> Wenn dein Arzt dir zusichert, nach sechs Wochen k&ouml;nntest du wieder Sport machen, handelt es sich dabei um leichte und sanfte Bewegungen.<strong> Im Klartext bedeutet dies f&uuml;r dich, &Uuml;bungen wie die folgenden zu absolvieren:<\/strong><br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Atmungs&uuml;bungen<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wandern<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;moderates Schwimmen<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;leichtes Krafttraining mit dem eigenen K&ouml;rpergewicht<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kr&auml;ftigung der K&ouml;rpermitte (z. B. kurzes Halten im Liegest&uuml;tzstand (erst wenige Sekunden, sp&auml;ter mehr))<br \/> <strong>Vermeiden solltest du hingegen diese Art von Bewegungen:<\/strong><br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Laufen und Springen in allen erdenklichen Formen<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;schweres Krafttraining<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bauchmuskel&uuml;bungen jeglicher Art (Beinheben, Crunches, Sit-Ups, etc.)<\/p>\n<h2>K&ouml;nnen Kaiserschnitte eine etwaige Dysfunktion des Beckenbodens vermeiden?<\/h2>\n<p> Sicherlich ist das Risiko in der Zeit danach bei einer vaginalen Geburt h&ouml;her. Grunds&auml;tzlich erh&ouml;ht jede Schwangerschaft die Gefahr einer Beckenbodendysfunktion. So oder so musst du deine K&ouml;rpermitte wieder regenerieren, was u. a. die Integration bzw. das Zusammenspiel mit dem Beckenbereich beinhaltet.<br \/> <strong>Hier sind einige Gr&uuml;nde, warum du nach einem Kaiserschnitt auf die Gesundheit deines Beckenbodens achten solltest:<\/strong><br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Durch den Abw&auml;rtsdruck des Babys k&ouml;nnen Muskeln und Bindegewebe im Beckenboden &uuml;berdehnt werden. Dadurch werden sie lockerer als normal sein. Eine spezielle Behandlung bzw. Festigung des Bereichs ist fast immer unerl&auml;sslich.<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die w&auml;hrend der Schwangerschaft stark gewachsene Geb&auml;rmutter dr&uuml;ckte immer st&auml;rker gegen die Beckenorgane (Blase, Enddarm u. a. ), wodurch deren nat&uuml;rliche Funktion gest&ouml;rt sein kann.<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Narben nach einem Kaiserschnitt k&ouml;nnen die Funktion der Nerven im Beckenboden st&ouml;ren. Ein Brennen in der Harnr&ouml;hre, Schmerzen im Genitalbereich (Klitoris und Schamlippen) oder st&auml;ndiger Harndrang sind oftmals die Folge.<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;W&auml;hrend der Schwangerschaft ver&auml;nderst du deinen Stand und deinen Gang. Du sitzt anders und machst auch andere Dinge nicht so, wie es f&uuml;r dich &uuml;blich ist. Alles ist auf Schonung ausgerichtet. Das macht Sinn, aber f&uuml;r die Muskulatur im Beckenbodenbereich kann das bedeuten, dass sie mit der Zeit enger und k&uuml;rzer werden. <\/p>\n<h2>Erholung in den ersten Wochen nach der Geburt<\/h2>\n<p> In der ersten Zeit wirst du dich so viel ausruhen und entspannen, wie es irgendwie geht, und dich voll und ganz auf das Baby konzentrieren.<strong> Es gibt einige Dinge, die du in den ersten sechs Wochen nach dem Kaiserschnitt tun kannst. Hier sind die wichtigsten von ihnen aufgef&uuml;hrt:<\/strong><br \/> <strong>1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bitte um Hilfe<\/strong><br \/> Hol dir Hilfe von deinem Partner sowie von deiner Familien und deinen Freunden. Sie werden dir alle unter die Arme greifen wollen. Sei nicht pikiert, wenn sie &uuml;bertriebene Angebote machen. Freu dich stattdessen &uuml;ber die F&uuml;rsorge. Denn selbst wenn das Heilfleisch keine Beschwerden macht, k&ouml;nnte jede Anstrengung b&ouml;se Folgen haben. Deine Aufgabe sollte ausschlie&szlig;lich darin bestehen, dich in deine neue Rolle hineinzufinden und das Baby im wahrsten Sinne des Wortes zu bemuttern. <br \/> <strong>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Seitlich aus dem Liegen in die Sitzposition<\/strong><br \/> Du musst jeglichen Druck auf die Bauchgegend vermeiden. Leg dich zuerst auf die Seite, wenn du dich hinsetzen willst. Aus dieser Haltung kannst du dich &quot;hochrollen&quot;. W&uuml;rdest du wie gewohnt frontal aufstehen, h&auml;tte das einen gro&szlig;en Druck auf deine verletzte Bauchpartie zur Folge. <br \/> <strong>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erholsame Atmung<\/strong><br \/> Beginne sofort bzw. in den ersten Tagen nach der Geburt mit der Wiederherstellung deiner K&ouml;rpermitte. Indem du tief aus dem Bauch heraus atmest, st&auml;rkst du vom Zwergfell bis zur Beckenmuskulatur einen Gro&szlig;teil des Bereiches. F&uuml;hle die sanfte Ausdehnung von Brustkorb und Bauch, wenn du einatmest. Beim Ausatmen sp&uuml;rst du auf die gleiche Weise, wie Bauchmuskeln und Beckenboden aktiviert werden. <br \/> Es ist sinnvoll, diese Bauchatmung vor jeder Anstrengung durchzuf&uuml;hren und damit nach dem Ausatmen loszulegen. Das gilt auch dann, wenn du dein Baby in den Arm nehmen willst. <br \/> <strong>4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gehen<\/strong><br \/> Anfangs solltest du im Bett liegen bleiben. Solange die Wunden noch frisch sind, ist jeder Schritt einer zu viel. Wenn der Heilungsprozess sp&uuml;rbar eingesetzt hat, solltest du langsam mit den Bewegungen anfangen. Fange mit ein paar Schritten an. Steigere die Anzahl stetig, indem du beispielsweise um dein Haus gehst. Horche in deinen K&ouml;rper hinein und f&uuml;hle, wie die Energie wieder zur&uuml;ckkommt. Mach w&auml;hrend deiner kleinen Spazierg&auml;nge weiterhin deine Atem&uuml;bungen. <br \/> <strong>5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gehe zwecks Beckenbodentrainings zu einem Physiotherapeuten<\/strong><br \/> Innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt solltest du deinen Arzt bitten, dir eine Beckenbodenbehandlung beim Krankengymnasten zu verschreiben, auch wenn du keine Beschwerden hast. W&auml;hrend der Physiotherapie k&ouml;nnen die Spezialisten die korrekte Funktionalit&auml;t deines Beckenbereich feststellen und mit der Mobilisierung deiner OP-Narbe beginnen. &nbsp;<br \/> Abh&auml;ngig vom Heilungsprozess k&ouml;nntest du in der Praxis bereits vor dem 6-Wochen-Kontrolltermin zus&auml;tzlich zu deinen Atemroutinen mit Stabilit&auml;ts&uuml;bungen f&uuml;r die K&ouml;rpermitte beginnen. Es gibt kein magisches Datum, wann du wieder anfangen kannst. Jeder K&ouml;rper heilt anders. Die Physioexperten werden dir entscheidende Hilfe leisten k&ouml;nnen, indem sie mit dir u. a. die folgenden &Uuml;bungen durchf&uuml;hren:<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ges&auml;&szlig;br&uuml;cken bzw. Beckenheben aus der R&uuml;cklage<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Seitliches Oberschenkelheben mit angewinkelten Beinen (Muschelschalen oder &quot;Clamshells&quot;)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beinstrecken aus der R&uuml;ckenlage (Beine angewinkelt abstellen und abwechselnd parallel zum Boden bringen)<br \/> Deine Kernatmung kannst du bei all diesen &Uuml;bungen mitmachen. Du atmest am besten unmittelbar bevor du die schwierigen Teile durchf&uuml;hrst aus. <\/p>\n<h2>Wiederaufnahme des Krafttrainings nach dem Kaiserschnitt<\/h2>\n<p> Nach der sechsw&ouml;chigen Erstregeneration inkl. einer abschlie&szlig;enden Kontrolluntersuchung durch deinen Physiotherapeuten kannst du <strong>in Absprache mit deinem Arzt<\/strong> mit deinem traditionellen Krafttraining beginnen. Gib deinem K&ouml;rper gen&uuml;gend Zeit, um die steigenden Anforderungen der Bewegungen zu verarbeiten. Das beinhaltet vor allem eine ausreichende Erholung zwischen den &Uuml;bungen. <br \/> Am besten startest du mit zwei 15-min&uuml;tigen Trainingseinheiten in der Woche, die du langsam steigern kannst. Ein guter Richtwert w&auml;re eine Verl&auml;ngerung der Dauer um 5 Minuten alle 14 Tage. Viele Frauen setzen sich als Ziel, vier Mal in der Woche 30 bis 40 Minuten zu trainieren. Wenn es deine Lebensumst&auml;nde zulassen, kannst du dich daran orientieren. <br \/> Am Anfang deiner Wiedereinf&uuml;hrungsphase solltest du mit deinem K&ouml;rpergewicht und leichten Hanteln trainieren. Expander, Widerstandsb&auml;nder und TRX-&Uuml;bungen sind ideal. Schwerere Gewichte sind Belastungen, die du deinem K&ouml;rper erst zumuten solltest, wenn die Wunden in allen Schichten m&ouml;glichst vollst&auml;ndig verheilt sind.&nbsp; Hier sind einige Beispiele f&uuml;r sinnvolle &Uuml;bungen:<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;modifiziertes Seitheben (K&ouml;rperheben aus der Seitenlage; unteres Bein angewinkelt) <br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kniebeugen ohne Hanteln (nur mit dem K&ouml;rpergewicht)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ausfallschritte (gehe anfangs nicht zu weit hinunter)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Schulterziehen mit dem Expander (schulterbreit vor dem K&ouml;rper am Band (nicht am Griff) angefasst und nach au&szlig;en ziehen<br \/> Auch hier kannst du die Kernatmung in jede &Uuml;bung integrieren, indem du kurz vor der schwierigen Phase ausatmest und beim Zur&uuml;ckgehen Luft holst. <br \/> <strong>Zwei Punkte sind dabei ganz wichtig:<\/strong><br \/> 1. Genauso wie beim Beckenbodentraining solltest du den zweiten, weniger anstrengenden Teil konzentriert angehen. <br \/> Nur wenn du den gesamten Bewegungsablauf der &Uuml;bungen gleichm&auml;&szlig;ig&nbsp; mit der gleichen Intensit&auml;t durchf&uuml;hrst, k&ouml;nnen die Work-outs ihre optimale Wirkung entfalten. Au&szlig;erdem vermeidest du auf diese Weise technische Fehler, die zu Verletzungen f&uuml;hren k&ouml;nnen. <br \/> 2. Dein K&ouml;rper muss bei allen &Uuml;bungen in einer neutral ausgerichtet sein. Das bedeutet, dein R&uuml;cken bzw. deine Wirbels&auml;ule ergibt eine lange, gerade Linie. Im Lendenbereich sowie im Nackenansatz sind leichte Kr&uuml;mmungen sinnvoll. Achte darauf, deinen Brustkorb m&ouml;glichst senkrecht &uuml;ber deinem Becken zu halten. <\/p>\n<h2>&Uuml;bungen, die du nach einem Kaiserschnitt vermeiden solltest<\/h2>\n<p> Alle Art von Anstrengungen, die einen direkten Druck auf deinen Beckenboden aus&uuml;ben, sind erst einmal tabu. Hier ist eine kleine Liste der &Uuml;bungen, auf die du besser verzichten solltest, bis deine Narben vollst&auml;ndig ausgeheilt sind:<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;generell: Training mit schweren Gewichten<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Crunches, Sit-Ups und alle anderen Bauch&uuml;bungen <br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beinheben (Ausnahme: modifiziertes Beinheben (s. o.)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;K&ouml;rperhalten im Liegest&uuml;tzstand (&quot;front planks&quot;)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dauerlauf<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Springen<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Stufentraining (&quot;Step ups&quot;)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;schweres &Uuml;berkopfheben mit Hanteln (&quot;Rei&szlig;en&quot;)<br \/> &#8211;&nbsp;&nbsp; &nbsp;alle &Uuml;bungen mit direkter Druckaus&uuml;bung auf den Beckenboden (z. B. Kniebeugen mit Langhantel im Nacken)<br \/> Die Wiederaufnahme des Trainings ist nach einem Kaiserschnitt sowie nach einer vaginalen Geburt sehr &auml;hnlich. Es kommt haupts&auml;chlich darauf an, den K&ouml;rper vor, w&auml;hrend und nach dem Sport zu f&uuml;hlen. Wichtig ist zudem, sich in einer Weise zu bewegen, dass du dich in jeder Phase der Einheiten sicher, energiegeladen und gut f&uuml;hlst.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn du Gl\u00fcck hast, wird dir erz\u00e4hlt, du solltest in den ersten sechs Wochen nach dem Kaiserschnitt nichts Schweres heben, kein Auto fahren und auf Sport verzichten. Ist das alles? Wie sieht es mit Physiotherapien, Anleitungen f\u00fcr den Notfall und Ratschl\u00e4ge f\u00fcr spezielle Bewegungs\u00fcbungen aus? Du brauchst mehr Informationen. 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