Keine Angst vor Schweiss: 6 gesundheitliche Vorteile des Schwitzens

Offensichtlicherweise ist es nicht unbedingt immer besonders attraktiv, zu schwitzen wie ein Zuchtbulle. Insbesondere bei gesellschaftlichen Anlässen, im Büro, der Schule oder im Hörsaal kannst du Schweißflecken unter den Armen ebenso wenig gebrauchen wie ein durchgeschwitztes Shirt. Soweit scheint die Situation klar. Und dennoch hat das Schwitzen im Allgemeinen zahlreiche gesundheitliche Vorteile, weshalb du dir dreimal überlegen solltest, beim Training aus Angst vor dem Schwitzen nicht Vollgas zu geben.


Vorteil 1 - Schweiß gibt dir eine glückliche Ausstrahlung

Wenn du schon einmal mit mieser Laune ins Training gegangen bist, hast du sicherlich schon festgestellt, dass sich dein Gemüt im Laufe des Workouts wie von Zauberhand erhellt und du am Ende sogar verschwitzt und lächelnd vor dem Spiegel in der Umkleide stehst. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass die im Rahmen des Trainings stattfindende Schweißproduktion die Ausschüttung des Hormons Endorphin stimuliert. Und da dieses Hormon, das umgangssprachlich auch als Glückshormon bekannt ist, dabei hilft, Stress und Sorgen abzubauen, bist du nach dem Training wie verwandelt. Also ab ins Training.


Vorteil 2 - Schwitzen beugt der Entstehung von Pickeln vor

Gehst du auch davon aus, dass exzessives Schwitzen die Pickelbildung fördert? Dann geht es dir genauso wie den meisten anderen Menschen. Was wäre, wenn wir dir sagen würden, dass dies nicht wahr ist und genau das Gegenteil der Fall ist. In Wahrheit ist das Schwitzen äußerst förderlich für die Gesundheit deiner Haut, zumal dadurch deine Poren geöffnet werden. Verunreinigungen und abgestorbene Hautzellen werden somit effektiv aus den Poren gespült, sodass eventuellen Verstopfungen vorgebeugt wird. Alles, was du jetzt noch tun musst, ist unter die Dusche zu springen und dich frisch zu machen. Versäumst du diesen Schritt aber, provozierst du eine weitere Verstopfung deiner Poren. Einerseits ist am Mythos also etwas dran, andererseits lässt das aber auch tief blicken.


Vorteil 3 - Schwitzen hilft bei der Entgiftung deines Körpers

Vergiss alle diese mehr oder minder tollen Entgiftungskuren, mit denen Hochglanzmagazine am Kiosk werben, denn diese sind in der Regel nichts weiter als reine Geldschneiderei. Dein Körper verfügt nämlich über einen äußerst effektiven Entgiftungsmechanismus, der jegliches Herumdoktern überflüssig macht. Das Schwitzen hilft nämlich dabei, deine Nieren von abgelagerten Schlackestoffen zu befreien und diese auszuscheiden. Wenn du dich unwohl oder aufgeblasen fühlst, ist ein intensives Training der beste Weg.


Vorteil 4 - Schwitzen bewahrt dich davor krank zu werden

Eine Studie der Eberhard-Karls Universität in Tübingen hat kürzlich zutage gefördert, dass Schweiß hohe Dosen des antimikrobakteriell wirkenden Peptids Dermcidin beinhaltet. Dieses spezielle Peptid unterstützt dein Immunsystem dabei, deinen Organismus vor Bakterien zu schützen, mit denen deine Haut jeden Tag in Berührung kommt. Schweiß hat darüber hinaus auch eine wundheilende Wirkung, was ebenfalls mit dem darin enthaltenen Dermcidin zusammenhängt. Gelangt Schweiß also in eine offene Wunde, benetzt das Peptid das offene Gewebe und schützt somit nicht nur vor einer bakteriellen Infektion, sondern beschleunigt auch noch den Heilungsprozess.


Vorteil 5 - Schweiß reguliert deine Körpertemperatur

Schweiß ist im Grunde genommen nichts anderes als das Kühlwasser deines Körpers. Damit ergibt sich ein einfacher Zusammenhang aus Ursache und Wirkung: Je höher deine Körpertemperatur beispielsweise durch intensives Training steigt, desto stärker schwitzt du. Durch den entstehenden Feuchtigkeitsfilm auf der Haut entsteht Verdunstungskälte, die deinen Körper effektiv kühlt und damit einen entscheidenden Teil zur Thermoregulation deines Körpers beiträgt. Schwitzen ist also insbesondere beim Training und in heißen Umgebungen besonders wichtig, um Schäden durch Überhitzung zu vermeiden.


Vorteil 6 - Das Schwitzen reduziert das Risiko für das Entstehen von Nierensteinen

Wissenschaftler der University of Washington haben herausgefunden, dass das Schwitzen während des Trainings überflüssige Salze aus deinem Körper ausspült und dafür sorgt, dass der Kalziumgehalt deiner Knochen hoch bleibt. Personen, die nicht trainieren, profitieren nicht von diesem Effekt, sodass sich eine Mischung als Salzen und freiem Kalzium in den Nieren ablagern kann. Diese Ablagerungen begünstigen die Bildung von Nierensteinen, die erhebliche Beschwerden verursachen können. Wenn du also viel Flüssigkeit zu dir nimmst und beim Training ordentlich ins Schwitzen kommst, kannst du sogar Nierensteinen ein Schnippchen schlagen.



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