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Welchen Einfluss hat die Verhütung wirklich auf die Gewichtszunahme?

Dass unsere Hormone unseren Körper auf so manche Achterbahnfahrt schicken, wissen wir Frauen besser als jeder Mann es jemals könnte. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass wir hormonbasierte Verhütungsmittel mitunter auch dafür verantwortlich machen, dass wir an Gewicht zulegen. In der Wissenschaft ist genau dieser Zusammenhang nicht zuletzt aufgrund unzähliger Studien sehr umstritten, sodass sich erzwungenermaßen die Frage danach stellt, was unsere Verhütung denn nun tatsächlich mit der Gewichtszunahme zu tun hat oder ob dies alles nur Einbildung ist. Im folgenden Artikel möchten wir uns dementsprechend dieser verzwickten Thematik widmen und dir zumindest die brennendsten Fragen beantworten.


Eine kleine Zeitreise in die Pubertät

Bevor wir uns im Detail dem Verständnis der Wirkungsmechanismen zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron zuwenden wollen, die in den meisten Verhütungsmitteln für Frauen enthalten sind, hilft es vielleicht, wenn wir uns zunächst auf eine kleine Zeitreise zurück in unsere Pubertät zu begeben, die dabei hilft, ein grundlegendes Verständnis aufzubauen. Unsere Pubertät war nicht nur gekennzeichnet von Schwärmereien und Konflikten mit unseren spießigen Eltern, sondern vor allem körperlichen Veränderungen, die wir allesamt unseren Sexualhormonen zu verdanken haben. Neben den augenscheinlichen Veränderungen wie dem Wachstum unserer Hüfte und der Brüste vollzieht sich der östrogenbedingte körperliche Wandel durch die Reifung der inneren Geschlechtsorgane sowie der Beeinflussung des Metabolismus vor allem unter der Oberfläche. All dies führt in Kombination dazu, dass sich die Körperkomposition in Abhängigkeit unterschiedlicher metabolischer Faktoren von Mädchen zu Mädchen stark zu verändern beginnt. So sinkt beispielsweise der Östrogenspiegel im Rahmen der Menopause bei vielen Frauen auf ein sehr niedriges Niveau ab, was in einigen Fällen dazu führt, dass der Organismus eine überdurchschnittliche Tendenz entwickelt, Fett im Bereich des Bauchs und der Hüfte abzusetzen. Ein weiterer diesbezüglicher Einflussfaktor ist die hormonellbedingte Verringerung der Stoffwechselrate.    


Wechselwirkung zwischen Östrogen und Progesteron

Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass dein Körpergewicht starken Schwankungen unterworfen ist, wenn du keine empfängnisverhütenden Mittel nimmst. Dieses rapide Ansteigen und Sinken des Körpergewichts im Rahmen des Menstruationszyklus ist in erster Linie auf die Speicherung von Wasser im Gewebe zurückzuführen. Östrogen wirkt dabei auf einige spezielle Rezeptoren der Nieren, die die Wasseraufnahme signalisieren. Progesteron hat hingegen den gegenteiligen Effekt. Da sich die im Blut befindliche Konzentration der beiden Hormone im Rahmen des Menstruationszyklus stark ändert, hat dies auch einen erheblichen Einfluss auf die Speicherung von Flüssigkeit im Gewebe. Es liegt also ebenso auf der Hand, dass der Einsatz von Verhütungsmitteln, die sich in puncto Östrogen- und Progesteronkonzentration durchaus voneinander unterscheiden können, einen Einfluss darauf hat, wie sich dein Gewicht entwickelt. Im Detail stellt der Einsatz von hormonbasierten Mitteln zur Verhütung einen Eingriff in das wohl komplexeste und empfindlichste System des Organismus dar, weshalb dieser oft auch auf unvorhergesehene weise reagiert, um diesen Einfluss durch eigene Maßnahme seinerseits auszugleichen. Unter dem Strich kann dies insbesondere im Rahmen der ersten Monate des Verhütungsmitteleinsatzes zu den charakteristischen Gewichtsschwankungen kommen.


Was sagt die Wissenschaft zu dieser Thematik?

Um an dieser Stelle nicht allzu wissenschaftlich werden zu müssen, wollen wir uns mit einigen grundlegenden Untersuchungen begnügen, die unter dem Strich dennoch sehr aussagekräftige Erkenntnisse zulassen und sich mit der Thematik der im Raum stehenden Gewichtszunahme im Fall der drei häufigsten Verhütungsmethoden befasst. Eine Meta-Studie aus dem Jahr 2011 beschäftigte sich mit der Auswertung von verschiedenen Untersuchungen, die sich auf Verhütungsmittel bezogen, die eine Kombination aus den Hormonen Östrogen und Progesteron aufweisen. Unter dem Strich kamen 49 Untersuchungen zu dem Schluss, dass es im Fall dieser Präparate statistisch zu keinem signifikanten Anstieg des Körpergewichts kommt. Einige wenige Studien hingegen räumten zumindest einen geringen Einfluss ein. Problematisch ist allerdings, dass lediglich vier Studien eine Placebo-Testgruppe beinhalteten, weshalb die Ergebnisse nicht über jeden Zweifel erhaben sind. Während aber zumindest vermutet werden darf, dass ausgewogene Präparate zur Verhütung einen deutlich geringeren Einfluss auf das Körpergewicht haben, scheint dies bei reinen Progesteronpräparaten zumindest partiell anders zu sein. In der der Wissenschaft vermutet man, dass die Ursache darin zu finden ist, dass der Organismus durch die Erhöhung der Östrogenproduktion versucht, das hormonelle Ungleichgewicht wieder herzustellen, was bei manchen Frauen zu einer Gewichtszunahme führen kann.


Aus dem Labor in die Praxis

Tja, die Wissenschaft sieht also keinen nennenswerten allgemeingültigen Zusammenhang zwischen der Verhütung mit Hilfe von Hormonpräparaten und der Gewichtszunahme, gibt aber zu, dass dies in einigen Fällen durchaus möglich und erklärbar ist. Wir sollten an dieser Stelle jedoch fair bleiben, denn wissenschaftliche Untersuchungen werden in Regel auf statistischer Basis durchgeführt und repräsentieren dementsprechend nur einen Durchschnitt der großen Masse an betroffenen Personen, sodass die Auswirkungen, die Verhütungsmittel auf einen kleinen Teil von Individuen haben, nicht wirklich ins Gewicht fallen. Es käme schließlich auf niemand auf die Idee, Erdnüsse als prinzipiell gefährlich zu bezeichnen, nur weil einige wenige Menschen durch ihren Verzehr einen mitunter tödlichen anaphylaktischen Schock erleiden. Genau genommen ändert es jedoch nichts an der Tatsache, dass diese mögliche Konsequenz existiert. Ähnlich verhält es sich auch im Bereich der Verhütung mit Hilfe von Hormonpräparaten. Einen kleinen Seitenhieb möchte gerade ich mir als Frau an dieser Stelle aber erlauben, denn auch wenn eine Gewichtszunahme von zwei Kilogramm binnen eines halben Jahres aus wissenschaftlicher Sicht nicht statistisch relevant scheint, ist sie das für uns Frauen aber in jedem Fall. Viel mehr noch, es ist sogar dramatisch!


Was kannst du tun?

Am Ende des Tages stellt sich also immer noch die Frage danach, wie du am besten handeln solltest. Einerseits kann die Wissenschaft nicht bestätigen, dass die Gewichtszunahme durch Verhütungsmittel kein Massenphänomen ist und sich dementsprechend in Abhängigkeit zu einzelnen Präparaten nur in einem überschaubaren Rahmen abspielt. Auf der anderen Seite hingegen häufen sich die persönlichen Geschichten und Anekdoten, die den Anschein erwecken, dass es sich doch um ein weit verbreitetes Phänomen handelt. Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass die Einflussfaktoren, die sich auf unsere Gewichtszunahme auswirken noch deutlich zahlreicher sind und sich nicht ausschließlich auf eine spezielle Form der Verhütung abwälzen lassen, wenngleich dies natürlich besonders verlockend ist. Wenn du also ein neues Verhütungsmittel verschrieben bekommen hast und im Zuge der Einnahme Gewichtsschwankungen feststellst, solltest du nicht gleich in Panik verfallen, sondern deinem Körper zunächst einmal zwei bis drei Monate Zeit geben, sodass sich dieser an das neue hormonelle Umfeld gewöhnen kann. Tritt keine Besserung der Lage ein, kannst du schließlich zur Tat schreiten und deinen Frauenarzt aufsuchen, um eventuelle Handlungsalternativen wie anderweitige Verhütungsmittel in Betracht zu ziehen.


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