8 häufige Ausreden, um nicht zu trainieren und was du dagegen tun kannst

Ausreden. Wir alle nutzen sie, und zur Not erfinden wir sie auch, um unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen. Manchmal gibt es aber auch Situationen, in denen es durchaus angebracht ist, ein Workout zu überspringen. Etwa wenn niemand auf die Kinder aufpassen kann oder du krank bist. Die meisten Ausreden sind jedoch eher zweifelhaft und halten dich nur davon ab, deine Ziele zu erreichen. In diesem Artikel haben wir dir dementsprechend die 8 häufigsten Ausreden aufgelistet und bieten dir gleichzeitig eine Lösung an.


1 - Ich bin zu müde

In den meisten Fällen ist angebliche Müdigkeit nur eine faule Ausrede, denn sobald du mit dem ersten Warm-up-Satz beginnst, sprüht dein Körper nur so vor Energie. Du musst dich nur einfach überwinden und anfangen. Sollte deine Müdigkeit aber häufiger auftreten oder sogar zu einem Dauerzustand werden, solltest du dringend deine eigenen Schlafgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Oft ist nämlich eine zu geringe Schlafdauer der Grund für deine Müdigkeit am Tag, und nicht etwa die Anstrengung auf der Arbeit oder in der Uni. Versuche einfach ein wenig früher ins Bett zu gehen und dir 8 Stunden Schlaf pro Nacht zu gönnen. Um besser einschlafen zu können, solltest du eine Stunde vor dem Zubettgehen alle elektronischen Geräte ausschalten und dein Schlafzimmer so dunkel wie möglich machen. Du wirst überrascht sein, wie viel Energie du am nächsten Morgen haben wirst. So eine kleine Trainingssession ist dann auch kein Problem mehr.


2 - Es ist zu anstrengend

Breaking News - Wissenschaftler haben herausgefunden, dass erfolgreiches Training anstrengend sein muss. Um es mit einem alten Werbespot zu sagen: ist das Training zu hart bist du zu schwach. Tja, wie sieht die Lösung aus? Die Lösung ist ganz einfach. Überwinde deine mentale Blockade und sieh das Training als einen Wettbewerb an, den du unbedingt gewinnen willst. Motiviere dich, indem du dir für jedes Training kleine Ziele steckst, die du dann zufrieden abhaken kannst, nachdem du dich frisch geduscht auf die Couch setzt.


3 - Das Wetter ist so schlecht

Wie heißt es doch so schön: »Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.« Wenn es windig, verschneit oder stürmisch ist, fällt eventuell natürlich die Joggingrunde im Park oder die ausgedehnte Tour mit dem Rennrad ins Wasser. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass du gar nicht trainieren kannst. Halte für einen solchen Fall immer einen Plan B in der Hinterhand, den du auch konsequent verfolgst. Fahr ins Fitnessstudio, steige auf deinen Heimtrainer oder schnapp dir ein paar Hanteln und stemme zu Hause Gewichte. Hauptsache du tust etwas.


4 - Das Fitnessstudio ist zu teuer

Du brauchst überhaupt keine teure Mitgliedschaft in einem Fitness-Club abschließen, um in Form zu kommen. Sport kannst du nämlich so ziemlich überall machen, das gilt sowohl für den Park um die Ecke, den Stadtwald oder deine eigenen vier Wände. Insbesondere, wenn du in deiner eigenen Wohnung trainierst, kannst du dir mit Hilfe interaktiver Trainingsangebote, wie es sie für wenige Euro im Internet zu kaufen gibt, einen Zusatzschutz Motivation besorgen. Durch die darin inbegriffenen Ziele und die Interaktivität der Programme kannst du deine Ziele binnen kurzer Zeit sehr effektiv erreichen.


5 - Ich habe keine Zeit zum trainieren

Wenn wir älter werden, ändern sich unsere Lebensentwürfe. Wir haben neben der Schule, der Ausbildung oder dem Studium nicht mehr die Zeit, um ewig lange Stunden im Fitnessstudio zu verbringen. Aber auch wenn du durch diverse Verpflichtungen weniger Zeit für Sport hast, bedeutet das noch lange nicht, dass du gar keine Zeit hast. Der Schlüssel liegt darin, dass du dein Training komprimierst und an deiner Zeiteffizienz arbeitest. Um dein zeitaufwändiges Cardiotraining auf ein Minimum zusammenzudampfen, dabei aber nicht auf die Trainingsqualität zu verzichten, kannst du auch High Intensity Intervall Training zurückgreifen. Beim Krafttraining hingegen bietet sie der konsequente Umstieg auf zeitsparende Grundübungen um, die du zu einem fordernden Ganzkörper-Workout kombinierst.


6 - »Du weißt schon, es ist diese besondere Zeit im Monat«

Ja, wir kennen es doch alle, wir fühlen uns müde, aufgebläht und sind einfach nur schlecht drauf, da uns unser Körper einmal wieder einen Streich spielt. Genau dann ist es an der Zeit für ein ordentliches Training, denn das Workout fördert die Durchblutung und die Verdauungstätigkeit. Damit kannst du einige der übelsten Symptome der allmonatlichen Plagerei in die Wüste schicken. Du musst dabei noch nicht einmal hart trainieren. Lege einfach eine Einheit mit leichten Gewichten, eine lockere Cardio-Session oder eine Yoga-Einheit ein. Das ist besser als nichts zu tun und hat bereits einen sehr positiven Effekt.


7 - Mir fehlt es an Motivation

Manchmal ist es tatsächlich der Fall, dass uns die Motivation ganz spontan verlässt und wir dafür einfach keine sinnvolle Erklärung finden können. Jetzt das Training sausen zu lassen, wäre aber ein großer Fehler, denn die Gefahr, dass du das Training auch morgen und übermorgen sausen lässt, ist immens hoch. Und ehe du dich versiehst, hast du einen ganzen Monat verschwendet und deine hart erarbeiteten Resultate sind schon wieder halb verschwunden. Um dich selbst dauerhaft motiviert zu halten, solltest du dir feste Ziele vornehmen und diese auch schriftlich festhalten. Es brauchen keine großen Ziele sein. Wichtig ist nur, dass du sie auf Tagesbasis locker erreichen kannst. Nimm dir zum Beispiel vor, jeden Tag eine Viertelstunde laufen zu gehen oder den Tag direkt nach dem Aufstehen mit ein paar Liegestützen und Kniebeugen zu beginnen.


8 - Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll

Jeder muss irgendwo anfangen, das ist klar, denn niemand beginnt direkt mit einem perfekt definierten Sixpack. Die einfachste Antwort auf diese gern genutzte Ausrede ist schlichtweg, mit dem Training anzufangen. Geh einfach ins Studio, und wenn du nicht weißt, welche Übungen du am besten machen sollst, dann frag doch einfach einen Trainer. Dieser wird dir mit Sicherheit gerne dabei helfen, ein maßgeschneidertes Workout zusammenzustellen. Alternativ kannst Du zu diversen Fitness-Apps greifen, die in der Regel über spezielle Programm für Anfänger verfügen und dich mit interaktiven Challenges gekonnt bei der Stange halten, sodass die Trainingszeit wie im Flug vergeht und du dich auf jede neue Trainingseinheit freust.


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